Rundbrief Nr. 252 – August 2026
Liebe Rundbriefleserin, lieber Rundbriefleser

In meinem Herzen klingen die Worte von Hesekiel (Hes. 20, 42-44) nach: „Ihr werdet erfahren, dass ich der Herr bin, wenn ich euch ins Land Israel bringe, in das Land, über das ich meine Hand erhob zum Schwur, es euren Vätern zu geben. Dort werdet ihr gedenken an eure Wege und alle eure Taten, mit denen ihr euch unrein gemacht habt, und werdet vor euch selbst Abscheu haben wegen all der bösen Taten, die ihr getan habt.“

Die weltweite Aliyah nimmt mehr und mehr Gestalt an. Verbunden mit der Rückkehr, werden viele vom Herrn selbst auf einen inneren, persönlichen Weg der Umkehr und der Sündenerkenntnis geführt. Wiederholt durfte ich feststellen, wie Menschen von ihren eigenen Wegen und bösen, ja verabscheuungswürdigen Taten zutiefst ergriffen waren. Dieses Werk der Überführung und der Umkehr wird bewirkt durch Gottes väterliches Herz für die Kinder Israel – für uns alle.

Im Vers 44 heisst es: „Ihr werdet erfahren, dass ich der Herr bin, wenn ich so an euch handle zur Ehre meines Namens und nicht nach euren bösen Wegen und verderblichen Taten, du Haus Israel, spricht Gott, der Herr.“

Dieses göttliche und zeitliche Betrübt- und Ergriffenwerden geschieht durch Gottes Güte, Barmherzigkeit und Fürsorge zur Ehre seines heiligen Namens. Es zeigt auch die Ernsthaftigkeit, die gnadenvolle Strenge Gottes, denn er sucht Gerechtigkeit in seinem erneuerten Volk im Land der Väter. Diese Gerechtigkeit hatte zuvor dem Volk gemangelt, weshalb es zur Strafe in die Verbannung geführt wurde.

Nun aber wendet Gott das Geschick seines Volkes. Er wirkt und handelt an seinen Kindern, bis sie zur Umkehr finden und zu ihm rufen: „Baruch Haba B`Shem Adonai.“ (Gesegnet ist, der da kommt im Namen des Herrn! Mt. 23,39) Und dann wird der Tag kommen, wo sie ihren – unseren – Messias Jesus Christus erkennen werden, den sie selbst durchbohrt haben (Sach. 12,10).

Ich lade uns alle dazu ein, immer wieder zum Herz des himmlischen Vaters, unserem Abba, zurückzukommen, sein Angesicht zu suchen, um Leben, Segensströme, Zuspruch, Weisung und Wiederherstellung zu empfangen.

Allgemeine Gaben an rea ISRAEL
Wo am nötigsten!


Mit einem herzlichen Shlaom,
rea ISRAEL
Silas Wenger, Präsident

 

Israel-Herbstreise vom 25.9. bis 5. / 8.10.2026.
Für die Herbst-Israelreise sind ein paar wenige Plätze noch frei. Wer noch mitkommen möchte, darf sich gern bei mir melden. Eine Reise ins Land Abrahams, Isaaks und Jakobs lohnt sich.
Alle Informationen HIER.





Liebe Partner und Freunde
Leiter: Gil Ben Yishay.
Auch im ersten Halbjahr 2026 bot unser Center therapeutische Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit emotionalen, verhaltensbezogenen oder körperlichen Herausforderungen an. Mithilfe tiergestützter Therapie und therapeutischem Reiten schaffen wir ein sicheres, unterstützendes Umfeld, das die persönliche Entwicklung fördert.

Dieser Bub wurde ausgesetzt und ist nun bei einer Pflegemutter, einer alleinerziehenden Mutter. Er hat mit kognitiven und körperlichen Beeinträchtigungen zu kämpfen.
Unser Fokus liegt auf einer kontinuierlichen wirksamen Betreuung unserer Teilnehmer, doch gleichzeitig bauen wir die Unterstützung komplexerer Bedürfnisse aus. Auch legen wir Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Familien der Patienten, um die Unterstützung so persönlich wie möglich zu gestalten.

Die unsicheren Zeiten der jüngsten Kriegsereignisse bewirkten eine steigende Zahl von Menschen aus der Bevölkerung, die aufgrund von Angstzuständen, Traumata und seelischer Belastung nach emotionaler Unterstützung suchen. Viele kommen mit Problemen zu uns, die das Bewältigen ihres Alltags beeinträchtigen. Unser Therapieangebot bietet eine ruhige und tragfähige Umgebung, die eine schrittweise Genesung fördert.

In der Tat konnten wir in verschiedenen Bereichen deutliche Fortschritte beobachten. Viele Teilnehmende zeigten im therapeutischen Umfeld ein gestärktes Selbstvertrauen und eine grössere Emotionsregulation. Im sozialen Bereich beobachteten wir eine verbesserte Kooperationsbereitschaft bei Gruppenaktivitäten. Im Alltag und in der Gemeinschaft zeigten einige Teilnehmende mehr Selbständigkeit und eine aktivere Beteiligung am Leben in der Gemeinschaft.

Eine Gruppe von Waisenkindern mit unterschiedlich komplexen Bedürfnissen. Sie kommen über ein Zentrum zu uns, das nur sehr geringe staatliche Mittel erhält. Daher übernimmt Grandpa Jack einen Teil der Kosten für ihre Behandlungen.
Wir planen, unser professionelles Team weiter stärken und unsere Kapazitäten zur Unterstützung zusätzlicher Kinder und Jugendlicher mit komplexen Bedürfnissen auszubauen. Zu unseren Hauptzielen gehören die kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter, die Entwicklung spezialisierter Therapieprogramme und die fortlaufende Bereitstellung hochwertiger, individueller Betreuung.

Ein Junge aus sozial schwachen Verhältnissen. Vor drei Jahren ist er beinahe ertrunken und seitdem gelähmt.
Dank Ihrer Unterstützung und Spenden können wir ihnen diese Therapien anbieten, sie auf ihrem Weg begleiten und ihre Lebensqualität spürbar verbessern, auch wenn es nur ein kleiner Schritt ist.

Mit herzlichem Dank und Gruss

Gil Ben Yishay

Gaben für das Grandpa Jack Center leiten wir zu 100 % weiter.


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AVIV MINISTRY - Für Opfer von Sucht und Missbrauch
Vielen Dank, liebe Freunde, für Ihre Gebete für uns in dieser schwierigen Zeit des offenen Krieges mit dem Iran. Wir sind Gott zutiefst dankbar für seinen Schutz – er hat uns, unser Team und diejenigen, denen wir dienen, bewahrt. Wir sind auch dankbar für den derzeitigen Waffenstillstand. Gerne berichten wir Ihnen von unseren neuen Reha-Patienten und davon, was Gott in ihrem Leben tut.

Männer-Reha: Manche Gebete erhört Gott sofort


Gott wirkt in unserer Männer-Reha.
Matan (Name geändert) ist etwa 40 Jahre alt und kam vor wenigen Wochen in unsere Reha in Beerscheba. Nach einem Anlauf, frei zu werden, war er schnell wieder dem Drogenkonsum verfallen. Doch dann wurde ihm klar, dass er so nicht weiterleben konnte. Durch einen Freund vernahm er von unserer Reha und kam, um sich mit unserem Programm dem Drogenentzug zu stellen.

Als ich an einem Abend den Bibelkreis leitete, fiel mir auf, wie still und traurig er war. Zuerst dachte ich, es läge an den Entzugserscheinungen, also fragte ich: „Geht es dir körperlich nicht gut?“ Er gestand: „Ja, ich fühle mich schrecklich. Die Beine tun weh, mein ganzer Körper schmerzt. Aber das ist nicht der Grund, warum ich traurig bin.“ „Warum denn?“, fragte ich weiter. „Meine Frau blieb zu Hause. Sie kämpft auch mit Drogenproblemen. Ich habe Angst um sie. Ich weiss nicht, wie sie allein zurechtkommt.“

Ich konnte sehen, wie sich seine Augen mit Tränen füllten. Dann fuhr er fort: „Ihre Mutter ruft mich ständig an, aber ich habe Angst abzunehmen. Denn wenn sie mir sagt, dass meiner Frau etwas zugestossen sei, werde ich das nicht verkraften. Ich möchte hier alles stehen und liegen lassen, zu ihr fahren und versuchen, ihr zu helfen.“

Doch ich sagte ihm, „Hab keine Angst. Gott hat alles unter Kontrolle. Ihm ist nichts unmöglich. Wenn wir in seinem Willen sind, an dem Ort, an dem wir sein sollen, fügen sich die Dinge allmählich zusammen.“ Wir entschlossen uns, dafür zu beten. Ehrlich gesagt, wusste ich nicht so recht, wie ich ihn trösten sollte. Manchmal genügt es, einfach nur da zu sein.

Dann entfernte er sich für ein paar Minuten. Als er zurückkam, sah er ganz anders aus. Er strahlte, und voller Freude sagte er: „Nun habe ich den Anruf meiner Schwiegermutter doch entgegengenommen, obwohl ich weiss, dass sie mich nicht mag und die Schuld für alle Probleme ihrer Tochter mir gibt. Aber dieses Mal war sie erstaunlich freundlich und meinte, ich solle mir keine Sorgen machen und mich vorerst um mich selbst kümmern. Sogar die Kosten für ein Rehabilitationszentrum hat sie übernommen. Seit gestern ist meine Frau bereits dort.“ Er hielt inne, holte tief Luft und fuhr fort: „Ich bin so glücklich, dass sogar meine Schmerzen verschwunden sind!“ Und dann fügte er etwas hinzu, das mir den Tag versüsste. Obwohl er noch nicht gläubig war, sagte er: „Der Herr ist grossartig!“

Beten Sie mit uns für Matan, dass er nicht nur Gottes Grösse, sondern auch seine rettende Kraft erfährt und diese eines Tages auch mit seiner Familie teilen kann!

(Sergej Rybak, stellvertretender Leiter von Aviv Ministry)

Center wieder geöffnet


Nach den Raketenangriffen ist das Center wieder in Betrieb und dient vielen Randständigen.
Zu Beginn des Krieges mussten wir das Aviv Center wegen der häufigen Raketenangriffe auf Tel Aviv vorübergehend schliessen, doch sobald das Heimatfrontkommando die Beschränkungen lockerte, wurde das Center wieder geöffnet und der Dienst wieder aufgenommen.

Fast alle unsere Freiwilligenteams sind zurückgekehrt. Viele von ihnen legten weite Strecken aus anderen Städten zurück und setzten sich dabei der Gefahr von Raketenbeschuss aus, doch das hielt sie nicht zurück.

Wir sind unseren mutigen Freiwilligen zutiefst dankbar und danken Gott dafür, dass er jeden einzelnen von ihnen beschützt hat!

Unser Frauenhaus füllt sich


Gebäck, Getränk, Gemeinschaft, Gottes Wort, Gebet - alles dient zur Gesundung an Leib und Seele.
Ende letzten Jahres konnten wir dank Gottes Gnade und der Unterstützung vieler Freunde, auch von rea ISRAEL, eine weitere Vollzeitkraft in unserem Frauenhaus einstellen. Dadurch können wir komplexere Fälle annehmen, auch Frauen, die mit Suchterkrankungen und psychischen Problemen zu kämpfen haben.

Eine der neuen Bewohnerinnen ist Linda (Name geändert). Sie ist 57 Jahre alt und kam vor 15 Jahren in einer Reha in der Ukraine zum Glauben. Sie hat keine Familie. Vor sieben Jahren zog sie aus beruflichen Gründen nach Israel. Vor kurzem wandte sie sich an uns und erzählte, sie sei erschöpft von ihrem anhaltenden Kampf, von ihren wiederkehrenden Rückfällen in den Alkoholkonsum. An ihrer Stimme war deutlich zu hören, dass sie müde war und sich wirklich nach einer Veränderung sehnte.

Wir luden sie ein, in unser Frauenhaus zu ziehen. Schon nach einer Woche erzählte Linda freudig, sie fühle sich so gut, dass sie sich manchmal wie im Traum vorkomme. Schon lange habe sie keinen solchen inneren Frieden mehr verspürt, und sie könne jetzt sogar wieder durchschlafen. Sie schätzt die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen, die Zeit mit dem Wort Gottes und das Gebet sehr. Es ist wieder Hoffnung in ihr Herz zurückgekehrt. Linda ist sich ihrer Verantwortung bewusst und bereit, Schritte in Richtung Heilung zu unternehmen. Gott sei alle Ehre!

Bitte beten Sie für Linda und die anderen Bewohnerinnen des Frauenhauses!

Gaben für Aviv Ministry leiten wir zu 100 % weiter.


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Be’ad Chaim – Israelische Pro-Life-Vereinigung
VORBEREITUNGSSCHULE FÜR DEN MILITÄRDIENST

Vor einigen Wochen hatte Miriam, unsere Beraterin in Jerusalem, die Gelegenheit, über die Arbeit von Be’ad Chaim und deren Einfluss auf ihr eigenes Leben zu berichten. Vor über dreissig Kadetten, die sich auf den Militärdienst vorbereiten, erzählte Miriam, wie wir ihr als 16-Jähriger geholfen hatten, sich für das Leben ihres Sohnes zu entscheiden, der heute vierzehn Jahre alt ist.

Damals hatte ein Arzt ihr leichtfertig gesagt: „Kein Problem, Sie können abtreiben.“ Diese unbedachte Bemerkung veranlasste Miriam, den Wert ihres Kindes im Mutterleib zu überdenken und sich an uns zu wenden. Acht Jahre später, als sie verheiratet und mit eineiigen Zwillingen schwanger war, wurde ihr geraten, eines der Zwillinge abzutreiben. Sie fragte den Arzt: „Warum sollte ich einem Kind das Leben nehmen, nur weil es möglicherweise sterben könnte?“ Beide Jungen sind heute gesund und gedeihen prächtig.

Die Kadetten waren von ihrer Geschichte tief bewegt und stellten viele Fragen. Die jungen Männer äusserten sich besonders positiv über den Wert des Lebens eines Kindes im Mutterleib.

DOPPELTER UND DREIFACHER SEGEN

DIE ZWILLINGE ILAI UND MIEL
Ilai und Miel.
Hava ist alleinerziehende Mutter mit zwei schulpflichtigen Kindern. Dann wurde sie wieder schwanger. Als Busfahrerin kam sie kaum über die Runden. Als sie erfuhr, dass sie sogar Zwillinge erwartete, brauchte sie dringend Hilfe.

Sie hatte bereits eine Abtreibung hinter sich, weil die Ärzte ihr gesagt hatten, dass es mit dem Baby ein Problem gäbe. Doch jetzt sagt sie: „Das könnte ich nie wieder tun. Mir war klar, dass ich zwei lebendige Kinder in mir trage.“

Dankbar für unsere finanzielle und emotionale Unterstützung entschied sie sich für das Leben und brachte einen Sohn, Ilai, und eine Tochter, Miel, zur Welt. Sie kommt sehr gerne in unser Büro, um Kleidung für die Babys auszusuchen.

DIE ZWILLINGE JOSEPH UND YAKIN
Joseph und Yakin.
Dorit hatte drei kleine Kinder, als sie herausfand, dass sie mit Zwillingen schwanger war. Sie und ihr Mann waren begeistert, wussten aber, dass sie Unterstützung brauchten.

Im Oktober brachte sie nach nur 33 Wochen ihren Sohn Joseph und ihre Tochter Yakin zur Welt. Da sie so klein sind, müssen sie langsam und häufig gefüttert werden. Dorit versucht zu schlafen, wenn die Babys schlafen. Sie ist dankbar für Gebete um Kraft für ihr Leben mit fünf Kindern.

DIE ZWILLINGE ISRAEL & EFRATA
Beraterin Laurel mit Baby Israel.
Efrata.
Samia ist eine verheiratete Christin aus Eritrea, die vor der Geburt ihrer Zwillinge bereits vier Kinder hatte.

Die Ärzte hatten das kleinere der beiden Babys aus dem Mutterleib entfernen wollen, aber Samia weigerte sich.

Sie dankt Gott für ihren Sohn Israel, der jetzt ein Jahr alt und gesund ist! Er wiegt nur halb so viel wie seine Schwester Efrata, aber er lebt und wird von allen sehr geliebt.

DIE DRILLINGE ELIA, HALELI UND NEVO
Elia, Haleli und Nevo.
Die 23-jährige Tali hatte ihren eigenen Kosmetik- und Coiffeursalon eröffnet. Doch dann wurde sie schwanger. Da sie noch nicht verheiratet war und keine finanzielle Sicherheit hatte, wollte sie eine Abtreibung vornehmen lassen. Es war ihre erste Schwangerschaft.

Als sie jedoch einen Ultraschall machen liess, erfuhr sie, dass sie Drillinge erwartete und jedes einzelne Kind einen Herzschlag hatte! Zunächst war sie schockiert, aber ihr Gewissen liess es nicht zu, drei Babys abzutreiben. Ihr Freund war überaus überrascht und beschloss voller Freude, sie zu heiraten!

Die Buben Elia und Nevo und das Mädchen Haleli wurden im November geboren und sind alle wohlauf. Wir stellten ihnen drei Babybetten, Bettwäsche, einen Doppelkinderwagen, einen Einzelkinderwagen und eine Badewanne zur Verfügung. Auch mit Babykleidung helfen wir aus. Tali ist überwältigt von ihrem dreifachen Segen trotz all der Arbeit, die sie hat, sowie von der Grosszügigkeit von Be’ad Chaim.

DIE DRILLINGE JOSHUA, JACOB UND DEBORAH
Joshua, Jacab und Deborah.
Naomi und ihr Mann leben mit ihren drei Kindern in einer kleinen Wohnung in Jerusalem. Sie sind eine orthodoxe jüdische Familie. Naomi ist Lehrerin für Kinder mit besonderen Bedürfnissen, und ihr Mann studiert an einer jüdischen Hochschule.

Als Naomi wieder schwanger wurde, waren sie glücklich, aber auch etwas besorgt. Sie vertrauten auf Gott, dass alles gut werden würde. Die Vorsorgeuntersuchungen zeigten dann aber, dass Naomi nicht nur ein, sondern drei Babys erwartete!

Die Ärzte rieten ihnen, eines oder vielleicht sogar zwei Babys abzutreiben. Diesen Rat erteilen die meisten Ärzte in Israel. Das Ehepaar weigerte sich jedoch, eines der Babys herzugeben. Zwar hatten sie keine Ahnung, wie sie es praktisch und finanziell bewältigen sollten, wenn sich ihre Kinderschar plötzlich verdoppeln würde, aber sie blieben bei ihrer Entscheidung.

Im August wurden Joshua, Jacob und Deborah geboren und von Be’ad Chaim mit allem versorgt, was Babys brauchen, sehr zur Erleichterung und Freude der dankbaren Eltern.

Gaben für Be’ad Chaim leiten wir vollumfänglich weiter.


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Licht des Lebens
Schalom! Friede sei mit Ihnen im Herrn Jesus, liebe Freunde! Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre treuen Gebete für unseren Dienst, für Ihre brüderliche Liebe, für Ihre Unterstützung in Zeiten der Not und für Ihre Fürsorge und Anteilnahme. Ihre Gebete – und Gottes Antworten darauf – sind ein wunderbares Zeugnis seiner unendlichen Gnade.

„Betet allezeit im Geist mit allem Gebet und Flehen und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen.“ (Epheser 6, 18)



Der längste Krieg

Seit den Angriffen am 7. Oktober 2023 befindet sich Israel im Kriegszustand. Das sind nun schon bald drei Jahre.

Aufgrund der andauernden Kampfhandlungen blieb die Lage im Land angespannt. Internationale Abkommen zur Entwaffnung der Hamas sowie der vereinbarte Waffenstillstand mit der Hisbollah blieben weitgehend formale Vereinbarungen und wurden von diesen Terrororganisationen wiederholt gebrochen. Daher führt die israelische Armee (IDF) ihre Militäroperationen sowohl in Süd- als auch in Nordisrael fort. Darüber hinaus bleibt die Möglichkeit einer erneuten militärischen Konfrontation mit dem Iran ungeklärt, nachdem die Kampfhandlungen Anfang April vorübergehend eingestellt worden waren.

Die Bemühungen der Vereinigten Staaten, eine Einigung mit Teheran zu erzielen – einschliesslich der Forderung, dass der Iran die Entwicklung von Atomwaffen und ballistischen Raketen aufgibt und die finanzielle Unterstützung von Terrororganisationen wie der Hamas und der Hisbollah vollständig einstellt –, blieben bisher erfolglos.

Aus diesem Grund halten viele Analysten eine weitere militärische Eskalation mit Beteiligung des Irans für unvermeidbar. Es ist klar, dass Israel als Amerikas wichtigster Verbündeter in der Region unweigerlich in einen solchen Konflikt hineingezogen wird, sollte er sich ausweiten.

Wir beten weiterhin um Gottes Willen hinsichtlich des Ausgangs des Krieges an allen Fronten, um seine Barmherzigkeit gegenüber allen, die unter diesen Ereignissen leiden, und vor allem dafür, dass sein Erlösungswerk weitergeht – sowohl in unserem Land als auch unter denen, die Israel und dem jüdischen Volk feindlich gesinnt sind.

Gottesdienste im Frühjahr

Im Frühling fanden unsere wöchentlichen Gottesdienste trotz anhaltender Luftangriffe aus dem Iran statt. Auf Anweisung des israelischen Heimatschutzkommandos mussten wir eine unserer Versammlungen online über Zoom abhalten. Die übrigen Gottesdienste fanden weiterhin im Kirchengebäude statt, allerdings musste die Teilnehmerzahl zeitweise begrenzt werden. Sobald die Luftschutzsirenen ertönten, begaben sich alle in die Schutzräume in der Nähe der Kapelle. Alle unsere Gottesdienste werden weiterhin live auf Facebook übertragen.

Der Herr hat uns in dieser schwierigen Zeit wahrlich beschützt. Dank seiner Gnade wurde niemand aus unserer Gemeinde verletzt, und unsere Gegend blieb unbeschädigt.

Seit Anfang April konnten wir unsere Gottesdienste wieder in gewohnter Form abhalten.

Der Herr hat uns auch mit Gelegenheiten gesegnet, die Gute Nachricht mit Nichtgläubigen zu teilen, die unsere Gottesdienste im Frühjahr besuchten.

Während der Feiertagsgottesdienste war es besonders schön zu sehen, wie unsere Kinder gemeinsam mit uns Gott lobten und an der Anbetung teilnahmen.

An Schawuot (Pfingsten) versammelten sich evangelische Gemeinden in ganz Israel zu einem gemeinsamen Festgottesdienst. Es war eine besondere Zeit der Anbetung, der Gemeinschaft und des Gebets und ein wunderbares Zeugnis für das Wachstum und die Stärkung des Leibes Christi in unserem Land.

In diesem Jahr haben Mitglieder unserer Gemeinde während der Schawuot-Feierlichkeiten gemeinsam mit vielen anderen Lobpreisgruppen die Gottesdienste musikalisch gestaltet. Dies war eine neue und wunderbare Erfahrung für unsere Gemeinschaft.

Bitte beten Sie weiterhin für alle, die die Gute Nachricht gehört haben, um Gottes rettendes Wirken in ihren Herzen, um geistliches Wachstum der Gläubigen und für die evangelischen Gemeinden und Dienste in ganz Israel.

Aussenstehende erreichen

In letzter Zeit besuchen mehrere ungläubige Angehörige von Gemeindemitgliedern unsere wöchentlichen Gottesdienste. Sie haben Bibeln und christliche Literatur erhalten, hören den Predigten aufmerksam zu und stellen viele Fragen.

Wir sehen dies als Antwort auf unsere Gebete um die Errettung unserer Lieben und bitten Sie, dafür zu beten, dass sie die Wahrheit erkennen.

„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch. Amen.“ (1. Thessalonicher 5,28)

Herzliche Grüsse aus Israel,

Samuel Lichtman

Pastor der Gemeinde „Licht des Lebens“

Gaben für Hilfe für Kriegsopfer in Israel werden zu 100 % weitergeleitet.


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Warum ist es schwierig für einen Muslim, Christ zu werden?

Wenn wir den Koran mit dem Evangelium vergleichen, müssen wir uns wundern, warum so viele Muslime hartnäckig ihrem antichristlichen Glauben anhängen. Warum weigern sich viele Muslime, Jesus Christus als den Sohn Gottes anzunehmen? Was hindert sie daran, durch den Glauben an den Heiland ewiges Leben zu erlangen?

«Früherziehung» gegen das Evangelium

Fast jeder Muslim lernt schon als kleines Kind, Jesus sei weder der Sohn Gottes noch der Erlöser, der am Kreuz starb. Mit dieser antichristlichen «Früherziehung» sollen Muslime gegen das Evangelium immunisiert werden. Das wichtigste Korankapitel geht mit einem «Schutzgebet» zu Ende. «O Allah, bewahre uns davor, Christ zu werden.» Muslime rezitieren diesen Koranvers 37-mal am Tag bei ihrem Ritualgebet.

Der Islam ist keine menschliche Philosophie, die man mit logischen Argumenten widerlegen könnte. Die Botschaft Allahs ist eine raffinierte antichristliche Lehre. Martin Luther nennt sie eine Offenbarung Satans.

Der Islam wirkt «vernünftig»

Der Glaube an Jesus Christus als den Sohn Gottes ist für die Welt entweder Ärgernis oder Torheit. Mit seiner antichristlichen Lehre kommt der Islam vielen Menschen «vernünftiger» vor als die Botschaft des Evangeliums. Luther schreibt in seinen «Türkenschriften»: «Es gefällt der Vernunft über die Massen wohl, dass Christus nicht Gott sei.» Die Tatsache, dass der Islam in vielen Punkten so «vernünftig» erscheint, enthüllt in Luthers Sicht seinen zutiefst antichristlichen Charakter.

Das höchste Ziel des Islams ist, die westliche Macht zu übernehmen . Um dieses Ziel zu erreichen, ist jedes Mittel erlaubt. «Gut» ist nur, was den Interessen der Muslime dient, und «schlecht», was dem Islam schadet. Der Islam ist eine Religion der Macht. Aus diesem Grund nannte der britische Historiker Charles Reginald Haines den Islam «die ideale Religion für den alten Adam».

Der Islam akzeptiert die gröbsten moralischen Unzulänglichkeiten seiner Anhänger als «menschliche Schwächen». Statt sie zu verbessern, gibt er ihnen noch die Überzeugung, die Heiligen der Welt zu sein.

Der Islam – eine bequeme Religion für Sünder

Auch wenn es im Islam keine Heilsgewissheit gibt, darf der Muslim hoffen, mit seinen «guten Werken» vielleicht doch der Hölle Allahs zu entkommen. Wie Luther bemerkte, gefällt der Islam mit dieser Werkgerechtigkeit vielen Menschen, die nichts vom Erlösungswerk von Jesus Christus wissen wollen.

Viele Muslime leben gerne in dieser Heuchelei weiter. Sie hoffen, ihre «Sünden» durch «fromme Rituale» wiedergutmachen zu können. Ausserdem erlaubt ihnen Allah, in der Not alle seine Verbote zu ignorieren. Sie dürfen sogar ihren Glauben an Allah leugnen, wenn ihnen sonst Unheil droht. Auch wenn Allah ein «gefürchteter Despot» ist, gewährt er Muslimen solche «Erleichterungen».

«Der Islam ist eine leichte Religion»

Arabische Beduinen verglichen den Islam mit einem «gezähmten Kamel, das leicht zu reiten» ist. Der Islam darf Muslimen keine Bedrängnis bereiten. Das verspricht Allah seinen Anbetern im Koran. «Unsere Religion ist eine leichte Religion», sagt Mohammed. Es sei eine besondere Gnade Allahs an Muslime, dass Muslime leicht heiraten und sich leicht scheiden können. Damit sei der Islam dem Christentum überlegen.

Selbst Schwüre, die Muslime im Namen Allahs geschworen haben, können leicht gebrochen werden. Wer seinen Schwur nicht einhält, muss zehn Muslime speisen. Ist er dazu finanziell nicht in der Lage, dann muss er drei Tage fasten.

Wer den Islam verlässt, lebt gefährlich

Bis heute muss jeder Christ aus dem Islam damit rechnen, wegen seiner Bekehrung getötet zu werden. Das Todesrisiko für die Abtrünnigen vom Islam war schon immer die grösste Herausforderung für die Gemeinde Jesu in der islamischen Welt. Bis heute ist der Abfall vom Islam in vielen islamischen Staaten ein schweres Verbrechen.

Muslime, die sich offen zu ihrem Atheismus bekennen oder dem Buddhismus anhängen, können noch mit Toleranz oder Gleichgültigkeit rechnen. Ganz anders verhält es sich mit einem ehemaligen Muslim, der Jesus nachfolgt. Sein Bekenntnis zu Jesus als dem Sohn Gottes ist das schlimmste und einzige Verbrechen, das Allah niemals vergeben kann. Denn mit diesem Bekenntnis erklärt der ehemalige Muslim die ganze antichristliche Lehre des Islams zur Lüge.

Mit seinem Bekenntnis zu Jesus verlässt der ehemalige Muslim nicht nur seine Religionsgemeinschaft, sondern er wird auch von seiner Verwandtschaft und Sippe verstossen. In vielen islamischen Ländern gilt die abtrünnige Person automatisch als geschieden, verliert das Fürsorgerecht für ihre Kinder und wird enterbt.

Der bekannte amerikanische Missionar Samuel Zwemer hat den Islam mit einem riesigen Tempel verglichen, dessen Eingangstür eine Falle ist: «mit dem geringsten Druck öffnet sie nach innen und verriegelt sich. Wer hinausgehen will, wird zerquetscht.»

Nicht nur Abgefallene vom Islam leben in der islamischen Welt gefährlich, sondern auch liberale Muslime müssen mit Konsequenzen rechnen. Der «liberale Islamgelehrte» al-Buti kritisierte die Gewalttaten islamischer Terroristen. Daraufhin wurde der Gelehrte am 21. März 2013 während einer Predigt von einem Islamisten getötet.

Der gemässigte Religionslehrer al-Buti wurde ermordet.
(Ausschnitt aus dem Mitteilungsblatt der Evangelischen Karmelmission, zum Thema: Warum ist es schwierig für einen Muslim, Christ zu werden?)



27 Jahre Freundschaftsdienst
Rachels Begeisterung für Jesus hält unvermindert an, ebenso ihre Freude, Menschen – ob einzeln oder in Gruppen – zum Essen einzuladen. Zusammen mit Gilad, ihrem Mann, investiert sie Zeit und Kraft in diesen Dienst und bewirtet ihre Gäste aufs Feinste. Nebst dem Kochen hat sie die besondere Gabe des Erzählens. Ihr Herz ist voller Liebe zu Jesus, ihrem Messias, und über diesen kann sie auch darum so gut zu ihren jüdischen Mitmenschen sprechen, weil sie das Alte Testament sehr gut kennt. Mittlerweile ist Rachel 75-jährig, und diesen speziellen Freundschaftsdienst tut sie nun bereits seit 27 Jahren.

Kürzlich brachte ihr Sohn eine Gruppe von seinem Arbeitsplatz mit. Als die Leute das wunderschöne alte Haus sahen, waren sie sprachlos. In Eigenarbeit und viel Kreativität war vor Jahren aus einem fast zerfallenen Gebäude ein Bijou entstanden. Rachel bezeugt gern, wie Jesus ihr dabei mit Ideen geholfen hatte, denn einen Architekten hatte sie nicht beigezogen. Als sie dies erwähnte, sagte eine der Besucherinnen, sie kenne eine Architektin. Diese würde bestimmt gern das Haus auch sehen. Natürlich darf sie das!

Nach der Besichtigung des Hauses wurde im prächtigen Garten zu Tisch gebeten. Gilad sprach das jüdische Tischgebet, und Rachel erzählte weiter aus ihrem Leben und wie sie zu Jesus fand. Auch Gilad berichtete, wie er als ehemaliger Katholik Gott erlebte. Das erstaunte viele, denn jüdische Menschen kennen oft den Unterschied zwischen Katholizismus und messianischem Glauben nicht. Für sie ist ein Christ automatisch ein Katholik.

Die Gäste genossen das Essen und die friedvolle Atmosphäre. Viele meinten, diesen Abend würden sie nie vergessen oder möchten gar mit Freunden oder Familie noch einmal kommen.

Rachel weiss: „Wenn man den Menschen das eigene Herz öffnet und dazu Essen und Liebe weitergibt, dann hören die Leute gerne zu. Ich säe Samen, und Gott schenkt das Wachstum.“

Rachel schätzt die erhaltene Hilfe von uns sehr: „Vielen Dank, ihr lieben Freunde von rea ISRAEL, für euer Interesse, euer Gebet und die Unterstützung für diesen Evangelisationsdienst. Eure Hilfe ermutigt uns, weiterzumachen.“

Oft beendet Rachel das Zusammensein mit Gästen mit den Worten aus Jesaja 62,1:

„Um Zions willen schweige ich nicht, und um Jerusalems willen lasse ich nicht ab, bis Gottes Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und sein Heil wie eine brennende Fackel.“

Gaben für Beit Netanel – Dienst von Rachel und Gilad Netanel leiten wir zu 100 % weiter.


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