VORBEREITUNGSSCHULE FÜR DEN MILITÄRDIENST
Vor einigen Wochen hatte Miriam, unsere Beraterin in Jerusalem, die Gelegenheit, über die Arbeit von Be’ad Chaim und deren Einfluss auf ihr eigenes Leben zu berichten. Vor über dreissig Kadetten, die sich auf den Militärdienst vorbereiten, erzählte Miriam, wie wir ihr als 16-Jähriger geholfen hatten, sich für das Leben ihres Sohnes zu entscheiden, der heute vierzehn Jahre alt ist.
Damals hatte ein Arzt ihr leichtfertig gesagt: „Kein Problem, Sie können abtreiben.“ Diese unbedachte Bemerkung veranlasste Miriam, den Wert ihres Kindes im Mutterleib zu überdenken und sich an uns zu wenden. Acht Jahre später, als sie verheiratet und mit eineiigen Zwillingen schwanger war, wurde ihr geraten, eines der Zwillinge abzutreiben. Sie fragte den Arzt: „Warum sollte ich einem Kind das Leben nehmen, nur weil es möglicherweise sterben könnte?“ Beide Jungen sind heute gesund und gedeihen prächtig.
Die Kadetten waren von ihrer Geschichte tief bewegt und stellten viele Fragen. Die jungen Männer äusserten sich besonders positiv über den Wert des Lebens eines Kindes im Mutterleib.
DOPPELTER UND DREIFACHER SEGEN
DIE ZWILLINGE ILAI UND MIEL
Ilai und Miel.
Hava ist alleinerziehende Mutter mit zwei schulpflichtigen Kindern. Dann wurde sie wieder schwanger. Als Busfahrerin kam sie kaum über die Runden. Als sie erfuhr, dass sie sogar Zwillinge erwartete, brauchte sie dringend Hilfe.
Sie hatte bereits eine Abtreibung hinter sich, weil die Ärzte ihr gesagt hatten, dass es mit dem Baby ein Problem gäbe. Doch jetzt sagt sie: „Das könnte ich nie wieder tun. Mir war klar, dass ich zwei lebendige Kinder in mir trage.“
Dankbar für unsere finanzielle und emotionale Unterstützung entschied sie sich für das Leben und brachte einen Sohn, Ilai, und eine Tochter, Miel, zur Welt. Sie kommt sehr gerne in unser Büro, um Kleidung für die Babys auszusuchen.
DIE ZWILLINGE JOSEPH UND YAKIN
Joseph und Yakin.
Dorit hatte drei kleine Kinder, als sie herausfand, dass sie mit Zwillingen schwanger war. Sie und ihr Mann waren begeistert, wussten aber, dass sie Unterstützung brauchten.
Im Oktober brachte sie nach nur 33 Wochen ihren Sohn Joseph und ihre Tochter Yakin zur Welt. Da sie so klein sind, müssen sie langsam und häufig gefüttert werden. Dorit versucht zu schlafen, wenn die Babys schlafen. Sie ist dankbar für Gebete um Kraft für ihr Leben mit fünf Kindern.
DIE ZWILLINGE ISRAEL & EFRATA
Beraterin Laurel mit Baby Israel.
Efrata.
Samia ist eine verheiratete Christin aus Eritrea, die vor der Geburt ihrer Zwillinge bereits vier Kinder hatte.
Die Ärzte hatten das kleinere der beiden Babys aus dem Mutterleib entfernen wollen, aber Samia weigerte sich.
Sie dankt Gott für ihren Sohn Israel, der jetzt ein Jahr alt und gesund ist! Er wiegt nur halb so viel wie seine Schwester Efrata, aber er lebt und wird von allen sehr geliebt.
DIE DRILLINGE ELIA, HALELI UND NEVO
Elia, Haleli und Nevo.
Die 23-jährige Tali hatte ihren eigenen Kosmetik- und Coiffeursalon eröffnet. Doch dann wurde sie schwanger. Da sie noch nicht verheiratet war und keine finanzielle Sicherheit hatte, wollte sie eine Abtreibung vornehmen lassen. Es war ihre erste Schwangerschaft.
Als sie jedoch einen Ultraschall machen liess, erfuhr sie, dass sie Drillinge erwartete und jedes einzelne Kind einen Herzschlag hatte! Zunächst war sie schockiert, aber ihr Gewissen liess es nicht zu, drei Babys abzutreiben. Ihr Freund war überaus überrascht und beschloss voller Freude, sie zu heiraten!
Die Buben Elia und Nevo und das Mädchen Haleli wurden im November geboren und sind alle wohlauf. Wir stellten ihnen drei Babybetten, Bettwäsche, einen Doppelkinderwagen, einen Einzelkinderwagen und eine Badewanne zur Verfügung. Auch mit Babykleidung helfen wir aus. Tali ist überwältigt von ihrem dreifachen Segen trotz all der Arbeit, die sie hat, sowie von der Grosszügigkeit von Be’ad Chaim.
DIE DRILLINGE JOSHUA, JACOB UND DEBORAH
Joshua, Jacab und Deborah.
Naomi und ihr Mann leben mit ihren drei Kindern in einer kleinen Wohnung in Jerusalem. Sie sind eine orthodoxe jüdische Familie. Naomi ist Lehrerin für Kinder mit besonderen Bedürfnissen, und ihr Mann studiert an einer jüdischen Hochschule.
Als Naomi wieder schwanger wurde, waren sie glücklich, aber auch etwas besorgt. Sie vertrauten auf Gott, dass alles gut werden würde. Die Vorsorgeuntersuchungen zeigten dann aber, dass Naomi nicht nur ein, sondern drei Babys erwartete!
Die Ärzte rieten ihnen, eines oder vielleicht sogar zwei Babys abzutreiben. Diesen Rat erteilen die meisten Ärzte in Israel. Das Ehepaar weigerte sich jedoch, eines der Babys herzugeben. Zwar hatten sie keine Ahnung, wie sie es praktisch und finanziell bewältigen sollten, wenn sich ihre Kinderschar plötzlich verdoppeln würde, aber sie blieben bei ihrer Entscheidung.
Im August wurden Joshua, Jacob und Deborah geboren und von Be’ad Chaim mit allem versorgt, was Babys brauchen, sehr zur Erleichterung und Freude der dankbaren Eltern.
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