Rundbrief Nr. 247 – März 2026
Liebe Rundbriefleserin, lieber Rundbriefleser

Haman versuchte nicht nur, sich an Mordechai, dem Juden, zu rächen, sondern schmiedete Pläne, das ganze jüdische Volk in allen Provinzen Ahasveros’ ermorden zu lassen. Dafür war er bereit, Lügen über die Juden zu verbreiten und sie vor dem König in vernichtender Art in Verruf zu bringen, zudem 10’000 Talente Silber in die Schatzkammer des Königs einzuzahlen. Mit dem Los wurde ermittelt, an welchem Tag dieser Völkermord an den Juden und der Raub aller derer Güter ausgeführt werden sollte. (Aus dem Buch Esther Kap. 3)

Was wir hier lesen, zeigt deutlich, wie hasserfüllt und zutiefst existenzvernichtend die Feinde Israels Pläne schmieden, diese mit aller Konsequenz verfolgen und deren Ausführung anstreben. Das Buch Esther offenbart aber auch, wie sich Gott durch das Handeln seines auserwählten Volkes als Retter vor seinen Feinden zeigt. Diese Befreiung sowie das Erbe Esthers und Mordechais wird bis auf den heutigen Tag jedes Jahr mit dem Purimfest gefeiert.

Israels Feinde waren und sind allgegenwärtig. Doch Ihr Erlöser, der Gott Israels, schläft noch schlummert nicht. Ihre Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. (Ps. 121) Gottes Rettung wird sichtbar in unserer Zeit, und der Tag wird kommen, an dem Jesus Christus als Messias für sein Volk zurückkommen und sich ihnen offenbaren wird, wie es heisst: Ich will nicht, dass euch dieses Geheimnis unbekannt ist, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: Es wird aus Zion der Retter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden; und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde. (Röm. 11, 25-27)

Sind dies nicht gewaltige Aussichten, die wir laut der Bibel vor uns haben?

Eine Vollzahl der Nationen wird hineinkommen und die vergebende Gnade und Erlösung im Messias finden. Der Erlöser wird aus Zion kommen und die Gottlosigkeit von Jakob abwenden. Der Bund des Herrn für Israel wird sein, dass er ihre Sünden wegnimmt. Dies wird ein gewaltiges Freudenfest werden, wenn sie ihre Befreiung erfahren dürfen von dem Feind des Lebens und der Sünde, wie wir dies erleben durften durch das vollbrachte Werk auf Golgatha! So feiert Israel in den kommenden Tagen (1. – 9. April) das Passah-Fest gemäss 2. Mo-se 12. Das erinnert uns daran, dass unser Passahlamm, Jesus Christus, (1. Kor. 5,7) geschlachtet wurde und den Sieg als Gekreuzigter und auferstandener Herr errungen hat.

Allgemeine Gaben an rea ISRAEL
Wo am nötigsten!
Jesus Christus ist auferstanden, ja, er ist wahrhaftig auferstanden!

Herzliche Segensgrüsse
rea ISRAEL
Silas Wenger, Präsident

 

Israel-Herbstreise vom 25.9. bis 5. / 8.10.2026. Alle Informationen HIER.







Bitte um Gebetsunterstützung
Ich möchte euch diese entzückenden Babys vorstellen, die nur einige von über hundert sind, die im Jahr 2025 geboren wurden. Jedes dieser Kinder erhielt unsere liebevolle Unterstützung und praktische Hilfe durch das Projekt „Operation Moses“, das ihnen ein Babybett, einen Kinderwagen, eine Badewanne, Bettwäsche, Kleidung und monatliche Geschenkkarten zum Kauf notwendiger Babyartikel zur Verfügung stellte. Gerne dürfen Sie für diese Kinder beten.

Tamar
Tamars Mutter wurde vor zwei Jahren, als sie mit ihrem ersten Kind schwanger war, von ihrer Drogenabhängigkeit befreit. Da sie kein zweites Kind grossziehen wollte, versuchte sie, Tamar abzutreiben, aber das Baby überlebte, und ihre Sozialarbeiterin verwies sie an uns, um Unterstützung und Betreuung zu erhalten. Jetzt ist Tamar die kleine Prinzessin ihrer Mutter.

Nicole
Nicoles Mutter, neu eingewanderte Ukrainerin, wurde schwanger, als ihr erstes Baby erst ein Jahr alt war. Sie hatte ihre Prüfungen, um als Medizinerin in Israel zu arbeiten, noch nicht bestanden. Doch mit unserer Unterstützung entschied sie sich, die kleine Nicole zur Welt zu bringen. Das wunderschöne Kind ist eine gesegnete Bereicherung für ihre Familie.

Tarin
Tarins Mutter ist geschieden und hatte Abtreibung als „Verhütungsmethode” genutzt. Gott sei Dank lehnte der Arzt es ab, als sie sich entschloss, Tarin abzutreiben, mit der Begründung, dass fünf Monate zu spät dafür seien. Nach einer Überweisung durch ihren Sozialarbeiter gab ihr unsere Unterstützung den Mut, sich für das Leben ihrer kostbaren Tochter zu entscheiden.

Akram
Akrams Eltern und ihre vier Kinder hatten finanzielle Schwierigkeiten. Ein weiteres Baby schien unmöglich, aber die Unterstützung durch das „Moses-Projekt“ bedeutet ihnen sehr viel. Akram bedeutet auf Arabisch „Geschenk” und genau das ist er!

Yaron
Als Yarons Vater seine Mutter schwanger mit drei weiteren Kindern verliess, konnte sie sich nicht vorstellen, wie sie das schaffen sollte. Ihre Nachbarin schlug ihr vor, uns um Hilfe zu bitten. Als ihr unsere wunderbare Beraterin praktische Unterstützung zusagte und sie dadurch wusste, dass sie nicht allein sein würde, entschied sie sich, das Kind auszutragen. Sie erzählte, ihre inzwischen verstorbene Mutter habe ihr gesagt, ihr Baby sei nicht schuld am Verhalten seines Vaters. Das Baby Yaron braucht Gebete für sein Herzleiden.

Achmad
Achmads Mutter und ihr Mann hatten drei Kinder, und sie war erst einundzwanzig Jahre alt. Sie wollte das vierte Kind unbedingt abtreiben, aber ihre Mutter war dagegen und sagte ihr, dass das Baby ein Geschenk Gottes sei. Jedes Leben ist ein Geschenk Gottes.

Mai
Mais Mutter und Vater liessen sich scheiden, noch bevor sie geboren wurde. Ihre Mutter dachte: „Es ist so schwer für mich, jetzt noch ein Kind grosszuziehen, das viel Geld braucht und mir noch mehr Schwierigkeiten bereitet, und mein Ex Mann zahlt keine Unterhaltszahlungen. Wie soll ich das nur schaffen?“ Nach einer Beratung entschied sie sich für das Leben, aber während der schweren Raketenangriffe war es sehr hart, mit ihren Kindern in einen Luftschutzbunker zu fliehen. Mai brachte das Lächeln zurück auf ihre Gesichter.

Tohar
Tohars Mutter befand sich mitten in einer Scheidung, als sie unerwartet schwanger wurde. Sie hatte keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie, aber Tohars Geburt brachte eine neue Einheit in ihre Familie – ihr Vater brachte sie ins Krankenhaus und ihre Schwester hilft ihr mit dem neugeborenen Baby.

Omri
Omris Mutter, einsam und depressiv, hatte ein drei Monate altes Baby, als sie erneut schwanger wurde. Ihr Sozialarbeiter verwies sie an uns, damit wir ihr liebevoll Fürsorge bieten und für Omris Bedürfnisse sorgen konnten. Ihre „irischen Zwillinge” machen viel Arbeit, schenken ihr aber auch viel Liebe und geben ihr neue Hoffnung für die Zukunft.

Shirel
Shirels Mutter hat einen dreijährigen Sohn und eine drei Monate alte Tochter. Sie hatte mutig ihren gewalttätigen Partner verlassen und brauchte Hilfe. Eine gemeinnützige Organisation, die benachteiligten jungen Frauen hilft, verwies sie an uns. Shirel bedeutet „Lied Gottes“, und mit jedem Lächeln bringt sie ein Lied der Freude mit sich.

Gamar
Da sie bereits sechs weitere Kinder hatten, beschlossen Gamars Vater und Mutter, sie in der fünfzehnten Schwangerschaftswoche abzutreiben. Gott sei Dank sagte der Arzt, dass dies zu riskant wäre. Das Baby wurde Gamar genannt, was auf Arabisch „Mond“ bedeutet, weil es Licht in die Dunkelheit bringt.

Milan
Milans Mutter hatte zwei Kinder, und ihr Partner hatte fünf Kinder aus einer früheren Ehe. Diese Schwangerschaft löste Ängste aus, weil sie nicht wussten, wie sie für ein weiteres Kind sorgen sollten. Durch unsere Hilfe zeigte Gott ihnen, dass ER der Versorger ist.

Gaben für Be’ad Chaim leiten wir vollumfänglich weiter.


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Die letzte Geisel
Meir Panim freut sich riesig darüber, dass die letzte Geisel, Ran Givli, – leider nur dessen sterbliche Überreste – nach Israel zurückgebracht worden ist!

Manche Winter enden nicht, wenn der Frühling kommt
Der Winter in Israel trifft diejenigen am härtesten, deren Körper bereits geschwächt sind. Es sind Menschen mit schmerzenden Gelenken, geschwächtem Immunsystem und eingeschränkter Mobilität. Weitere Rechnungen oder Krankheiten können sie nicht mehr verkraften.
Bereit, um viele Bedürftige zu beschenken.
Für Holocaust-Überlebende und ältere Israelis geht es im Winter nicht um Schnee oder Wind, sondern darum, ob sie ihre Hände ruhig genug halten können, um eine Tasse Tee zuzubereiten, ob eine Atemwegsinfektion zu einem Krankenhausaufenthalt führt oder ob ein Sturz in einer kalten Wohnung unbemerkt bleibt.
Heute leben 113’000 Holocaust-Überlebende in Israel. Jeder vierte lebt unterhalb der Armutsgrenze. Für viele reicht die Rente kaum für die Miete und die Medikamente. Wenn die Heizkosten steigen, rationieren die Überlebenden die Wärme, schalten die Heizung nur kurz oder gar nicht ein, selbst wenn ihnen die Kälte in die Knochen kriecht. Sarah, 91 Jahre alt, erwähnt: „Ich sitze mit meinem Mantel drinnen und warte, bis ich richtig zittere, bevor ich die Heizung einschalte.“ Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich die Lage verschlechtert. 61 % der Überlebenden berichten von einer drastischen Verschlechterung ihrer Lebensqualität, viele leben völlig allein.

2'200 Holocaust-Überlebende werden jeden Tag betreut und versorgt.
Wenn sie uns ihre Tür öffnen …
… dann treffen wir Holocaust-Überlebende an, die Mahlzeiten auslassen, um sich Strom leisten zu können. Wir sehen Menschen, die auf ihre Medikamente verzichten, um Licht zu haben.
In diesem Winter werden jeden Tag 2’200 Holocaust-Überlebende durch unsere Zweigstellen versorgt und betreut. Sie erhalten warme Mahlzeiten, Lebensmittelpakete mit Reinigungsmitteln, Shampoo, Deodorant, Decken, Mäntel und saubere Wäsche. Wir sorgen dafür, dass sie ihre letzten Jahre nicht in Kälte, Hunger oder in Einsamkeit verbringen müssen.

Gaben für Meir Panim leiten wir zu 100 % weiter.


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Holocaustüberlebender Jossi von Neve Zuf
Jossi war im vergangenen Frühjahr sehr krank. Die Ärzte hatten wenig Hoffnung. Umso erstaunter waren wir, als wir ihn vor den Feiertagen besuchten und ihn frisch und munter antrafen! Was für eine Gnade, mit 93 Jahren noch so klar und scharf denken zu können! Ausserdem ist er immer sehr freudig und positiv eingestellt, sodass jeder Besuch eine Erquickung ist.

Jossi, Nitza und Emy.
Die Mitbegründer der Siedlung, Emy und Nitza, wohnen mit ihren Familien in den Nachbarhäusern. Sie kümmern sich rührend um Jossi, seit seine liebe Frau Avigail nicht mehr lebt. Er gehört zur Familie. Nach dem schlimmen Feuer, bei dem ihre Häuser bis auf den Grund abgebrannt waren, wohnten sie zwei Jahre in Wohnwagen, bis sie wieder bauen konnten. Auch bei unserem jetzigen Besuch waren Nitza und Emy anwesend.

Zahava, die junge Witwe von Hillel, mit Nitza, dessen Grossmutter.
Ihr Enkel Hillel ist in Gaza gefallen. Auf die Frage, wie es ihnen gehe, meinte Nitza: „Es ist nach wie vor ein grosser Schmerz für unsere ganze Familie, und doch weiss ich, dass alles von oben her gelenkt ist. Ich erzähle euch jetzt eine Begebenheit, die auch euch berühren wird:

Hillel war nur eineinhalb Jahre verheiratet. Die junge Witwe Zahava wurde zusammen mit einer weiteren jungen Frau, deren Mann ebenfalls in Gaza gefallen ist, von jüdischen Gemeinden in Amerika eingeladen. So kam es, dass sie auch in New Jersey ihre Geschichte erzählten. Zahava berichtete unter anderem, dass ihr Mann, ein Gruppenführer, seine Kämpfer sehr geliebt und gut für sie gesorgt hatte. Ganz besonders gern hatte er einen Soldaten, der extra von Amerika gekommen war, um mitzukämpfen. Sie fühlten sich wie Brüder. Da stand aus der Zuhörerschaft eine Frau auf und rief gerührt: ‘Dieser Soldat, von dem du eben erzählt hast, ist mein Sohn! Wie oft hat er uns berichtet, wie Hillel ihn liebevoll begleitet und sich um ihn gekümmert hat wie ein echter Bruder.’ Es flossen Tränen. Dieser Abend wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle. Doch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende.

Genau zu der Zeit war der Vater dieser Familie von New Jersey in Israel zu einer speziellen ärztlichen Behandlung seiner Tochter. Danach beschloss die Familie, im Gedenken an Hillel und als Dank für die Behandlung ihres Kindes, etwas zu stiften. Sie spendeten in der Kinderabteilung ein Zimmer, gefüllt mit lauter schönen, wertvollen Spielsachen für alle Altersstufen. Zur Einweihung wurden auch Hillels Witwe und Oma eingeladen. Diese erzählten uns, dass unmittelbar nach der Einweihung schon die ersten kleinen Patienten hereinkamen. Jedes Kind durfte sich ein Spielzeug aussuchen. Ihre Gesichter strahlten, und die Spenderfamilie war mit Dankbarkeit und Freude erfüllt, dass sie sich auf diesem Wege revanchieren konnten für alle Liebe, die sie erhalten hatten.

Besuch von Holocaustüberlebenden

Zwei Gruppen Holocaustüberlebende waren bei Beth-El zu Gast.
Zweimal jährlich laden wir die Gruppe der Sichroner und an einem anderen Tag die Gruppe der Benjamina-Holocaustüberlebenden zu einem gemütlichen Treffen in unser Besucherzentrum ein.

Die Kindergartenkinder sangen für die Senioren.
Dieses Mal wollten beide am gleichen Tag kommen, und die Gruppenleiterinnen konnten es so arrangieren. Dieses Treffen war richtig schön und bewegend. Es war ein herzliches Miteinander, und viele lernten sich erst jetzt kennen.

Unsere Kindergartenkinder erfreuten die Senioren mit ihren Liedern und Rosen.

Ein 98-Jähriger meinte am Ende: Wie schön, dass ich das heute noch erleben durfte! Diese Liebe hat mich zutiefst berührt.

Diese Eltern schrieben ein Buch über ihren gefallenen Sohn Arnon.
Einige Zeit später, als wir wieder die Holocaustüberlebenden von Benjamina zu Besuch hatten, kamen die Eltern eines gefallenen Soldaten dazu. Sie hatten ein Buch über das Leben ihres Sohnes Arnon geschrieben und wollten jedem der Holocaustüberlebenden ein solches Buch schenken.

Arnon kam bei einer Geiselbefrei-ungsaktion ums Leben.
Arnon Smurna war Vater von zwei Mädchen und ein heldenhafter Kämpfer. Schon am 7. Oktober war er einer der ersten, der den Bewohnern im Süden zur Hilfe geeilt war. Bei der Befreiungsaktion der vier Geiseln aus Gaza am 8. Juni 2024, darunter auch Noa Argamani, kam Arnon ums Leben.

Die Eltern erzählten in Kürze die bewegende Geschichte ihres Sohnes. Etwas später kamen sie zusammen mit engen Freunden noch einmal zu einem ausführlichen Besuch nach Beth El und besichtigten die Schule, die Landwirtschaft und den Bauernhof.

Gaben für den Hilfsdienst Amutha Beth-El leiten wir zu 100 % weiter.


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Zwölftagekrieg 13. - 24. Juni 2025 – Operation Rising Lion
Während der Raketen- und Drohnenangriffe des Irans auf israelische Städte leitete United Hatzalah eine landesweite medizinische Notfallaktion. Freiwillige Helfer eilten zu den verwüsteten Gebieten in Bat Yam, Beer Scheva, Ramat Gan, Rehovot, Rischon LeZion, Tamra und in andere Orte, um Verwundete zu versorgen, Verletzte zu evakuieren und Zivilisten mit emotionalen Traumata zu unterstützen. Der schnelle Einsatz unserer Organisation rettete Tausende von Menschenleben und stabilisierte Personen und Gemeinschaften, die mit Terror und Zerstörung konfrontiert wurden.

Ein Kind wird von einem Einsatzhelfer geborgen.
United Hatzalah während des zwölftägigen Einsatzes:

• erhielt 28’084 Notrufe.
• behandelte 7’594 Verletzte, die meisten davon mit leichten Verletzungen.
• setzte 2’345 Freiwillige, 230 Rettungsfahrzeuge und 17 Tonnen medizinische Hilfsgüter ein.
• bot 510 Personen psychologische Erste Hilfe über unsere Psychotrauma- und Kriseninterventionseinheit (PCRU) an.
• stellte sofort 3'000’000 Dollar aus den Hatzalah-Notfallreserven bereit, um die durch den Krieg entstandenen Mehrkosten zu decken.

Wie die Lehren aus dem 7. Oktober 2023 den Erfolg der Operation Rising Lion prägten

Während des Konflikts im Juni 2025 operierten die Freiwilligen von United Hatzalah unter den komplexesten und gefährlichsten Bedingungen seit Gründung der Organisation im Einsatz. Bei unseren Notfallmassnahmen setzten wir wichtige Erkenntnisse um und validierten wertvolle Vorsorgestrategien, die erstmals nach den Anschlägen vom 7. Oktober identifiziert worden waren. Insbesondere die folgenden Ausrüstungsgegenstände erwiesen sich als entscheidend:

Trauma-Kits (Google: Ein Trauma-Kit ist ein Set von medizinischen Instrumenten und Materialien, das speziell für die Erstversorgung von Verletzungen und Traumata in Notfallsituationen zusammengestellt wurde. Es enthält wichtige Utensilien wie Bandagen, Schienen, Kompressen, antiseptische Tücher und Rettungsscheren.)

Die Freiwilligen waren bei der Versorgung von Verletzungen, die von Splitterwunden bis hin zu Verletzungen durch Trümmerlasten reichten, stets auf Trauma-Kits angewiesen. Diese robusten, am Körper befestigten Taschen ermöglichten es den Helfern, sich durch eingestürzte Gebäude und instabile Trümmer zu bewegen und dort lebensrettende Hilfe zu leisten.

Taktische Tragen (Klappbare Notfalltragen)

Eine wichtige Erkenntnis, die sich während dieser Einsätze bestätigte, war der anhaltende Bedarf an leichten, taktischen Tragen. Diese Tragen – deren Bedeutung erstmals nach dem 7. Oktober erkannt wurde – ermöglichten es den Freiwilligen, Opfer schnell und sicher aus Trümmerfeldern zu bergen, insbesondere an Orten, die für Fahrzeuge unzugänglich waren. Die Tragen erwiesen sich als unverzichtbar, da sie einen schnellen Patiententransport in unsicherer oder abgelegener Umgebung ermöglichten.

Helfer mit Drohnenausrüstung.
Drohnen

Freiwillige Helfer betraten häufig baufällige Gebäude und suchten in den Trümmern nach Verletzten, um diese zu bergen. Dies erforderte nicht nur körperliche Belastbarkeit, sondern auch spezielle Werkzeuge und vorherige Schulungen.

Die Drohnenabteilung von United Hatzalah war unverzichtbar, um Opfer zu lokalisieren, Gefahrenzonen zu bewerten und Ersthelfer zu leiten, insbesondere in schwer zugänglichen oder schlecht einsehbaren Bereichen.

Aufgrund dieser Erfahrungen ist es uns wichtig, dass Trauma-Kits, taktische Tragen und Drohnen weiterhin zur Standardausrüstung aller Rettungskräfte in Konfliktgebieten gehören müssen.

Weitere Ausrüstungs- und Schutzmassnahmen:
Schutzausrüstung für Freiwillige wie kugelsichere Westen und Helme. Wir erweitern unseren Bestand.
Fortgeschrittene Mobil- und Satellitenkommunikation
Generatoren für Stromversorgungssicherheit
Sauerstoffflaschen für die medizinische Notfallversorgung
Luftschutzbunker für Freiwilligenhäuser

Unsere Freiwilligenhäuser im ganzen Land dienen als Ausbildungszentren, Versorgungszentren und Ruhezonen für unsere Sanitäter. Einige dieser Einrichtungen verfügen derzeit über keinen angemessenen Schutz vor Raketenangriffen. Wir installieren deshalb vorgefertigte Luftschutzbunker, um sicherzustellen, dass Freiwillige in diesen Städten während eines Konflikts weiterhin Hilfe leisten können, ohne unnötigen Risiken ausgesetzt zu sein.

Psychologische Erste Hilfe

Psychologische Erstbetreuung bewirkt viel.
Dieser Krieg hat erneut deutlich gemacht, dass psychologische Betreuung von Anfang an in Notfallmassnahmen integriert werden muss. Dies hilft, Menschen zu stabilisieren, die unter Schock, Panik oder Desorientierung leiden – besonders wichtig bei Raketenangriffen, Gebäudeeinschlägen und Massenunfällen, wo der Terror und die sensorischen Reize für Erwachsene und Kinder gleichermassen überwältigend sein können. Eine rechtzeitige Intervention stabilisiert nicht nur die Betroffenen im Moment, sondern reduziert auch das Risiko eines langfristigen Traumas erheblich.

Gaben für die Motorrad-Ambulanz United Hatzalah leiten wir zu 100 % weiter.


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Neues Projekt: Integratives Therapiezentrum
Im Grandpa Jack Center wurde kürzlich ein neues und sehr bedeutungsvolles Projekt ins Leben gerufen: Ein dyadisches Therapieprogramm für alleinerziehende Mütter und ihre Kinder, die mit dem Verlust ihres Ehepartners und schweren finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben und sich keine emotionale Therapie leisten können.

Ein Verlust verändert das Leben einer Familie komplett. Mütter, die nun allein dastehen, müssen ihre persönliche Trauer, finanziellen Belastungen und die emotionalen Bedürfnisse ihrer Kinder bewältigen, oft ohne ein Unterstützungsnetzwerk und ohne den Raum, um wirklich trauern zu können. Die Kinder wiederum erleben Verwirrung, Angst, Wut und Sehnsucht und haben oft nicht die Worte oder Mittel, um auszudrücken, was sie durchmachen und beschäftigt.

Durch dieses Projekt wird mit Hilfe von Pferden, Kleintieren und einem breit gefächerten professionellen therapeutischen Team ein sicherer Raum geschaffen, in dem Mutter und Kind gemeinsam heilen können. Die Interaktion mit Tieren ermöglicht eine nonverbale emotionale Verbindung, stärkt das Sicherheitsgefühl, baut Vertrauen auf und ermöglicht eine allmähliche und sanfte Verarbeitung von Verlust und Schmerz. Diese Therapie stärkt die Bindung zwischen Mutter und Kind, gibt Raum für die Erfahrungen beider und hilft dabei, neue emotionale Stabilität innerhalb einer komplexen Lebensrealität aufzubauen.

Dies ist ein Projekt, das Leben verändert. Ohne Ihre Unterstützung könnten viele Familien diese Betreuung nicht in Anspruch nehmen. Dank Spenden können wir Müttern und Kindern, die sich keine private Behandlung leisten können, eine hochwertige, beständige und einfühlsame Therapie bieten und ihnen so eine echte Chance auf Heilung und neues Wachstum geben.

Gaben für das Grandpa Jack Center leiten wir zu 100 % weiter.


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Wird es eine massive Aliyah-Welle geben?
Die prophetischen Worte aus Sacharja 8,7-8 klingen aktueller denn je: „Ich werde mein Volk aus den Ländern des Ostens und des Westens befreien, wo immer sie sich auch befinden ... und ich werde sie in ihr Land Israel zurückbringen.“

Aufgrund des weltweit zunehmenden Antisemitismus und der Bedrohung jüdischer Gemeinden fand am 27. November in Israel eine grosse Vorbereitungsübung statt, die sich auf die mögliche Ankunft von Tausenden von Juden pro Tag konzentrierte. Es wurden intensive Überlegungen zu Unterbringung, medizinischer Versorgung, Evakuierung und Integration angestellt. Israel muss auf einen plötzlichen Exodus vorbereitet sein. Ich kann es kaum erwarten, dass all diese prophetischen Verheissungen, in deren Mitte wir uns bereits befinden, vollständig erfüllt werden.

Der Prophet fährt fort: „Denn wie ihr für Israel unter den Völkern ein Fluch gewesen seid, so sollt ihr nun für Israel und das Volk Juda ein Segen sein, denn ich werde euch Heil und Erlösung schenken. Fürchtet euch nicht und lasst den Mut nicht sinken, ISRAEL.“

Gott wird tun, was er versprochen hat! In dieser beunruhigenden Zeit ist es wichtiger denn je, Israels biblische und prophetische Rolle zu verstehen. BIS ER KOMMT!

Dank

Wir von Yad L’Ami möchten Ihnen allen unseren tiefen Dank aussprechen. Ihre regelmässige Unterstützung und Ihr Engagement sind von unschätzbarem Wert. Gemeinsam mit uns dienen Sie dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und seinem Volk.

Gaben für Yad L’Ami – Helfende Hand für Mein Volk leiten wir zu 100 % weiter.


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