Rundbrief Nr. 249 – Mai 2026
Liebe Rundbriefleserin, lieber Rundbriefleser

«Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickst du mich!» Psalm 138,7

Seit dem erneuten Kriegsausbruch und den unaufhörlichen Raketenangriffen gibt es bereits mehrere tausend verletzte und evakuierte Israelis. Es erreichen uns notvolle Nachrichten.

Mimi (Meir Panim): «In einer Nacht wurde unser Gratis-Restaurant in Dimona getroffen. Am ganzen Gebäude, aber auch im Inneren entstanden erhebliche Schäden. Zum Glück hielt sich niemand darin auf. Doch Familien um uns herum leiden, haben Angst und sind in vielen Fällen ohne Grundversorgung. Wir haben uns entschieden, weiterzumachen und die Lebensmittel direkt in die Bunker zu bringen. Wir bauen wieder auf, was zerstört wurde.»

Galina aus dem Süden Israels: «Ich wohne im 11. Stock. So reicht mir manchmal die Zeit nicht, um in den Schutzraum im Keller zu flüchten. Ich habe grosse Angst. Fenster zersplitterten durch die Druckwelle, und das ganze Haus wackelte, als eine Bombe in der Nähe neun Wohnblocks zerstörte.»

Rachel & Gilad: «Wir haben keinen Schutzraum in Jerusalem. Wir sitzen dann auf dem Bett und beten. Gott muss uns schützen. Gerade in dieser Not sind viele Juden offener für ein Gespräch, wo wir von unserer Hoffnung und Geborgenheit berichten können.» 

Dov (Aviv Minstry) fragt sich: «Was ist der Grund für diesen Hass? Welchen Konflikt haben wir zum Beispiel mit dem Iran? Warum ist die Zerstörung Israels eines ihrer zentralen Ziele? Was haben wir ihnen weggenommen? Das ist etwas völlig Irrationales. Daher scheint mir, dass die Wurzeln dieser Feindseligkeit geistlicher Natur sind, und daher werden diese Konflikte nicht einfach durch politische Lösungen oder gar militärische Operationen verschwinden. Als ich darüber nachdachte, stiess ich auf Psalm 67, in dem David nicht mehr über Feinde spricht, sondern dafür betet, dass die Völker Gott kennenlernen. Das scheint mir die richtige Antwort zu sein. Statt endloser Kriege besteht die wahre Hoffnung darin, dass die Völker Gott kennen lernen und sich ihm zuwenden.

Nur wenn sich die Herzen wirklich ändern, wird echter Frieden möglich. Beten Sie also bitte mit mir dafür, dass die Nationen, einschliesslich derer, die von totalitären oder terroristischen Regimen regiert werden, den Herrn kennenlernen und aus der Dunkelheit in sein Licht treten! Und natürlich beten Sie bitte weiterhin für unsere Sicherheit und für ein schnelles Ende des Krieges.»

Allgemeine Gaben an rea ISRAEL
Wo am nötigsten!
Danke für die anhaltende Verbundenheit mit dem auserwählten Volk Israel. Danke für jede finanzielle Unterstützung und Fürbitte für den Frieden von Jerusalem, von Israel.

Mit einem herzlichen Schalom,
rea ISRAEL
Silas Wenger, Präsident

 

Israel-Herbstreise vom 25.9. bis 5. / 8.10.2026. Alle Informationen HIER.





Bericht aus der Zeit noch vor dem Beschuss
Wir schauen alle die Nachrichten: Raketen, militärische Briefings, Karten, Sirenen, Familien, die in Schutzräume laufen. Updates alle paar Minuten. Spannung liegt in der Luft. Aber während die Kameras sich auf den Himmel konzentrieren, gibt es Menschen, die man nicht sieht:

● Der Holocaust-Überlebende, der allein keinen Schutzraum erreichen kann.
● Die Frau eines Reservisten, die ihre Kinder beruhigt, während ihr Mann die Schlacht in Gedanken wieder erlebt.
● Die Familie, die von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck lebt, der jetzt aber fehlt, weil die Schulen geschlossen sind und die Kinder zu Hause gehütet werden müssen.
● Der Kühlschrank, der vor dem Krieg kaum gefüllt war.
● usw.

Das sind die versteckten Frontlinien. Bei Meir Panim ist unser Personal nicht in Studios oder Pressezimmern. Wir sind in Küchen. In Filialen. Am Telefon. Unterwegs.

● Wir schauen nach 2’200 Holocaust-Überlebenden.
● Wir bereiten Mahlzeiten für Familien vor, die ihre Häuser nicht verlassen können.
● Wir halten unsere Suppenküchen im Restaurantstil offen, damit niemand zwischen Angst und Hunger wählen muss.
● Wir sorgen dafür, dass selbst jetzt unter Druck die Würde nicht zusammenbricht.
Krieg ist laut – aber Leid ist oft still.

Und wenn wir nur auf die Schlagzeilen schauen, werden wir die Menschen übersehen, die still hinter verschlossenen Türen kämpfen.

● Unser Team ist hier.
● Unsere Herzen sind offen.
● Unsere Arbeit hat nicht aufgehört.

Bitte übersehen Sie die verborgenen Menschen dieses Krieges nicht.

Stehen Sie zu ihnen – und stehen Sie zu uns.

Helfen Sie uns, die Verwundbarsten zu schützen, während die Welt zum Himmel schaut.

Mit Liebe in unseren Herzen,

Das Team von Meir Panim


Unser Restaurant von Bombe zerstört!
DIMONA ist eine Stadt im Süden Israels, in der Wüste Negev und wurde nach einer gleichnamigen biblischen Stadt im Stammesgebiet Juda benannt (Josua 15,22).

Raketeneinschläge. Mehr als 200 Menschen wurden bei zwei direkten Raketeneinschlägen im Süden verletzt, und allein in Dimona wurden 60 Einwohner ins Soroka-Krankenhaus gebracht, darunter ein 12-jähriger Junge, der über Nacht operiert wurde.

Unsere Filiale in Dimona. Hier erzählt der Filialleiter: Mein Name ist Nissim. Seit über 15 Jahren leite ich diese Filiale. Sie ist mir sehr ans Herz gewachsen und wie ein zweites Zuhause. Doch dann wurde unser schlimmster Albtraum wahr. Zwar wussten wir immer, dass es passieren könnte, doch man glaubt nicht wirklich daran und hofft, verschont zu bleiben:

Unsere Filiale in Dimona wurde getroffen und schwer beschädigt. Das Gebäude ist nun einsturzgefährdet und völlig unbrauchbar.

Gott sei Dank geschah dies nicht während der Öffnungszeit. Gestern fuhr ich von unserem privaten Schutzraum zum Meir Panim-Restaurant, um den Schaden genauer zu beurteilen: Zersplittertes Glas, überall Metallteile, eine Decke, die jeden Moment einstürzen könnte.

Im Moment werden etwa 125 Familien, 470 Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, von der israelischen Regierung in Hotels untergebracht, bis ihre Häuser wieder aufgebaut sind.

Aber was ist mit all den anderen? Mit unseren Stammkunden? Mit den älteren Menschen? Mit den Familien, die in Armut leben? So viele sind noch hier, verängstigt und verunsichert. Es gibt Menschen, die in Gemeinschaftsunterkünfte geflohen sind und sich dort aufhalten, um nicht bei jeder Sirene fliehen zu müssen.

Diese Leute brauchen weiterhin Nahrung. Sie brauchen uns. Und selbst ohne unser Gebäude setzen wir diese Mission jeden Tag fort. Wir sind ein widerstandsfähiges Volk. Das Volk Israel war es schon immer. Aber das bedeutet nicht, dass wir das alles allein schaffen können.

Darum bitte ich Sie:
► Helfen Sie uns, weiterzumachen und unsere Zweigstelle wieder aufzubauen.
► Helfen Sie uns, weiterhin Mahlzeiten an Familien zu liefern.
► Helfen Sie uns, die Menschen in Dimona in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.

Gaben für Meir Panim leiten wir zu 100 % weiter.


JETZT SPENDEN



Wie unsere Arbeit in Beerscheba begann
Die Geschichte unserer Arbeit in Beerscheba ist ein Wunder. Vor über zwanzig Jahren sah unsere Beraterin Albina das Video „The Silent Scream” (Der stille Schrei) und entwickelte eine Leidenschaft dafür, Leben zu retten. Da sie selbst drei Teenager-Töchter allein grossziehen musste, begann sie, Frauen dabei zu helfen, sich für das Leben Ungeborener zu entscheiden.

In den ersten Jahren arbeitete Albina von zu Hause aus, wobei Mütter zu jeder Tages- und Nachtzeit an ihre Tür klopften, um Hilfe zu erhalten.

Oxana, Betreuerin in Beerscheba
Als die Arbeit zunahm, kam Oxana, eine junge Mutter mit fünf Kindern, darunter ein Neugeborenes, als Assistentin zu ihr. Zu dieser Zeit befand sich Oxanas Ehemann in einem kritischen Gesundheitszustand und ging bald darauf zu Gott.

Im Jahr 2020 ging die bewährte Beraterin Albina in den Ruhestand. Sie hatte insgesamt fast 800 Babys gerettet und unterstützt. Heute setzen Oxana und ihr Team die Arbeit von Albina fort und schützen und verteidigen weiterhin fleissig Hunderte von Müttern und ihre Babys. Allein Oxana hat bereits über sechshundert Babys das Leben gerettet. Jedes einzelne davon ist ein Wunder.

Erste bescheidene Lagerräume

Albina und Oxana hatten sich an das Sozialamt gewandt, um einen Lagerraum zu bekommen, und erhielten einen kleinen, von Ratten befallenen Kellerraum, der nur etwa ein Quadratmeter gross war. Oxana erzählte, dass sie jedes Mal Gänsehaut bekam, wenn sie in diesen Keller hinunterging. Zweimal pro Woche verteilten sie Geschenkkarten, Windeln und Babykleider aus diesem beengten Lagerraum.

Vor sieben Jahren gestattete das Sozialamt, in Zusammenarbeit mit der Stadt Beerscheva, Be’ad Chaim, einen grossen Luftschutzbunker als Verteilzentrum zu nutzen. Obwohl dieser Bunker eine enorme Verbesserung gegenüber dem bisherigen Raum darstellte, funktionierte die Klimaanlage oft nicht richtig, sodass es unmöglich war, bei der drückenden Hitze der Negev-Wüste sich darin aufzuhalten.

Zweimal wurde in die Räumlichkeiten eingebrochen und die meisten Waren gestohlen. Letztes Jahr, während der massiven Bombardierung durch den Iran, wurde der Schutzraum als Zufluchtsort für die Bewohner genutzt und konnte nicht mehr als Verteilzentrum dienen.

Neues Schwangerschafts-Zentrum in Beerscheva

Wie durch ein Wunder sammelte eine gemeinnützige Organisation in Amerika die Mittel für den Kauf eines neuen Zentrums.

Damit konnten wir einen Kindergarten kaufen und renovieren und so ein schönes Schwangerschaftszentrum schaffen, das ist sehr dient, und wofür wir Gott dankbar sind.

Batel und ihr kleiner Sohn Lael David

Mutter Batel erinnert sich noch an jedes Wort ihrer Gespräche mit Oxana. Damals war sich Oxana sicher, dass Batel abtreiben würde und betrachtet daher das Leben von Baby Lael David als ein Wunder. Batel war eine alleinerziehende Mutter, und ihr älteres Baby war erst acht Monate alt, als sie feststellte, dass sie wieder schwanger war. Sie rief uns an, um eine Abtreibung zu vereinbaren.

Im Nachhinein erzählte Batel, dass sie Tag und Nacht mit ihrer Beraterin Oxana gesprochen habe und sich vom ersten Gespräch an vollkommen verstanden gefühlt habe. Sie erhielt die notwendige Unterstützung, die sie brauchte, um an ihrer Beziehung zu ihrem Partner zu arbeiten und ihre Schwangerschaft fortzusetzen. Zwei Monate nach ihrem Treffen mit Oxana heirateten Batel und ihr Partner. Einen Grossteil ihrer Ehe und der Geburt ihres Sohnes schreibt sie den fürsorglichen Ratschlägen von Oxana zu. Batel nannte ihren Sohn Lael, was „für Gott“ bedeutet, um Gott für sein Geschenk an sie zu danken.

Zwei Tage nach ihrer Kaiserschnittgeburt bzw. Spitalentlassung begannen die Bombenangriffe aus dem Iran, und es war sehr schwierig, mit zwei Babys in den Luftschutzbunker zu laufen.

Zudem wurde ihr Mann einen Monat nach der Geburt wegen eines Verbrechens verhaftet, das er nicht begangen hatte. Batel sagt, dass sie all diese Schwierigkeiten nur mit der Unterstützung der Frauen des Be’ad Chaim-Teams bewältigen kann.

„Das ist nicht ‚nur‘ Hilfe. Es ist jemand, mit dem ich mein Herz teilen kann, der mir Ratschläge gibt und mit dem ich weinen kann, wenn ich das Bedürfnis dazu habe. Das bedeutet mir alles.“

Nur Gott kann alle Bedürfnisse anderer Menschen stillen, aber wir alle können von Gott gebraucht werden, um seine Liebe zu zeigen. Selbst die kleinsten Gesten der Freundlichkeit und Liebe können Leben retten. Unsere Beraterinnen und Berater sind darin geschult, mitfühlend und aufmerksam zuzuhören und Mut zuzusprechen. Dank der Grosszügigkeit unserer Spenderinnen und Spender kann Be’ad Chaim im Rahmen unseres Projekts „Operation Moses“ Müttern die Erstausstattung für ihr Neugeborenes ermöglichen. Diese materiellen Hilfen – Babybett, Kinderwagen, Babybadewanne und monatliche Gutscheine für Babyartikel – bieten Müttern finanzielle Unterstützung. Neben dieser praktischen Hilfe gibt die Liebe und der Respekt unserer Beraterinnen und Berater den Müttern Halt in Zeiten der Hoffnungslosigkeit und zeigt ihnen, dass sie nicht allein sind.

Gaben für Be’ad Chaim leiten wir vollumfänglich weiter.


JETZT SPENDEN



Leket Israel – The National Food Bank
Angesichts der Operation Roaring Lion und der komplexen Sicherheitslage in Israel hat Leket Israel, die nationale Lebensmittelbank, ihren Betrieb auf Notfallmassnahmen umgestellt und weitet ihre Aktivitäten aus, um die Lebensmittelversorgung Bedürftiger zu gewährleisten.

Leket Israel rettet das ganze Jahr über in grossem Umfang überschüssige Lebensmittel und verteilt sie an gemeinnützige Partnerorganisationen und die von ihnen unterstützten Familien. Die Organisation ist bestens darauf geschult, schnell von Routineeinsätzen auf Notfallmassnahmen umzuschalten und setzt sich mit grossem Engagement dafür ein, die Arbeit auch unter schwierigsten Bedingungen aufrechtzuerhalten.

Landwirtschaftliche Produkte werden bereits von Packstationen im ganzen Land abgeholt. Sie werden zum Logistikzentrum von Leket transportiert und von dort an gemeinnützige Partnerorganisationen verteilt, die einsatzbereit sind und Hilfe annehmen können. Die Verteilung erfolgt gemäss den festgelegten Verfahren und in Abstimmung mit den lokalen Behörden unter strikter Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen für die Teams.

Leket wird rund 12‘000 nahrhafte warme Mahlzeiten für Unterkünfte von Holocaust-Überlebenden beschaffen. Täglich werden etwa 1‘700 Mahlzeiten verteilt, um eine kontinuierliche und zuverlässige Lebensmittelversorgung dieser schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppe in dieser Zeit der Unsicherheit zu gewährleisten.

Gleichzeitig verteilt Leket Israel im Rahmen seiner Hilfsinitiative für die Feiertage digitale Lebensmittelgutscheine an Hunderte von Familien im ganzen Land über Partnerorganisationen.

Gidi Kroch, CEO von Leket Israel, betont: „In Notzeiten wird unsere Verantwortung noch deutlicher. Angesichts zunehmender Unsicherheit und der komplexen Realität, mit der Familien konfrontiert sind, ist die Sicherung der Ernährungssicherheit unmittelbar und dringlich. Leket Israel ist ganzjährig im Einsatz, um Lebensmittel zu retten und gefährdete Bevölkerungsgruppen zu unterstützen. Unser Übergang zu Notfallmassnahmen erfolgt schnell und verantwortungsvoll, wobei wir unsere Teams schützen und unsere Arbeit auch unter schwierigen Bedingungen fortsetzen. Gerade in Momenten wie diesen ist es unsere Pflicht, Stabilität für diejenigen zu schaffen, die auf Lebensmittelhilfe angewiesen sind, und wir tun alles Notwendige, um unsere Hilfsmassnahmen auszuweiten und deren Kontinuität zu gewährleisten.“

Gaben für Leket Israel – Lebensmittelrettungsorganisation leiten wir zu 100 % weiter.


JETZT SPENDEN



Messianische Schule Makor HaTikvah, Jerusalem
Erneut befinden wir uns in einer Konfrontationsphase mit dem Iran. Dessen Bedrohung – einschliesslich der Finanzierung und Unterstützung antiisraelischer und antisemitischer Gruppen und Aktivitäten weltweit – lastet seit Jahrzehnten, insbesondere seit dem 7. Oktober 2023, schwer auf Israel und dem jüdischen Volk. Unsere Kinder und Mitarbeiter leben in ständiger Alarmbereitschaft – sowohl zu Hause wie in öffentlichen Schutzräumen. Dennoch glauben wir, dass Gott über sein Volk wacht und die Makor HaTikvah-Schule weiterhin beschützen wird. Bitte beten Sie für uns.

„Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht verzagt, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir, ich halte dich mit meiner rechten Hand der Gerechtigkeit.“ (Jesaja 41,10)

Während viele in diesen Tagen zu Hause bleiben, steht das Team der Makor HaTikvah Schule unseren Schülern weiterhin zur Seite. Durch kurze Online-Treffen stellen wir sicher, dass die Kinder mit ihren Freunden in Kontakt bleiben, ihre Gefühle teilen und Unterstützung erhalten, wo immer sie diese benötigen. Im Rahmen unseres Online-Unterrichts führen wir auch unsere Glaubensgrundlagen-Lektionen für die Mittelstufe fort und geben ihnen durchdachte Antworten auf ihre Fragen, um ihr Verständnis unseres Glaubens zu vertiefen.

Am Ende unseres ersten Semesters bin ich voller Dankbarkeit und stiller Bewunderung für all das, was unsere Schüler erreicht haben. Die vergangenen Monate waren reich an Lernen, Wachstum, Herausforderungen, Kreativität und Glauben.

Die Kinder organisierten kürzlich einen Schulbasar, auf dem sie selbstgebackene Kekse und ihr eigenes Spielzeug verkauften, um Spenden für unsere Soldaten zu sammeln. Es war herzerwärmend, ihre Initiative, ihre Grosszügigkeit und ihren Wunsch zu sehen, einen sinnvollen Beitrag zu leisten.

Wenn ich durch die Flure gehe und englische Gespräche, Bibeldiskussionen, wissenschaftliche Debatten, Musikproben oder einfach nur Lachen höre, dann wird mir wieder bewusst, warum Makor HaTikvah existiert: um eine Generation heranzubilden, die in Wahrheit, hohem Niveau und Hoffnung verwurzelt ist.

Unsere Schule bleibt eine sichere und fröhliche Gemeinschaft, in der Schüler Freundschaften schliessen, ihr Wissen und ihre praktischen Fähigkeiten erweitern und gemeinsam unseren Herrn anbeten können.

Gaben für Makor HaTikvah, messianische Schule in Jerusalem, leiten wir zu 100 % weiter.


JETZT SPENDEN



Hilfe für Familien, Betagte und Schulen
Wir organisierten einen Vortrag über gesundes Altern, verteilten Geschenkgutscheine an eine Gruppe in Jerusalem und überraschten viele mit holländischen Tulpen.

Diejenigen, die ans Haus gebunden sind, besuchten wir persönlich mit einem Blumenstrauss.

Dank Spenden konnte Yad L’Ami in Sderot hundert Familien mit Heizkörpern versorgen. Ältere Menschen erhalten von uns Windeln und Einwegunterlagen. Das sind Ausgaben, die für viele unerschwinglich sind.

Der emotionale Schaden ist gross. Vor allem ältere Menschen zeigen seit dem 7. Oktober einen beschleunigten kognitiven und körperlichen Verfall. Mehrere Umzüge belasten Menschen über achtzig Jahre stark. Sie brauchen vor allem Sicherheit und Unterstützung. Deshalb besteht ein grosser Bedarf an Elektromobilen, um sie mobil zu halten und Vereinsamung zu verhindern. Von den zwölf älteren Menschen ist Louise mit 96 Jahren die älteste und Jacob mit 78 Jahren der jüngste. Bereits konnten wir zwei Elektromobile spenden. Auch eine akustische Unterstützung in ihrem Clubhaus mit einem Projektor war für schwerhörige Senioren dringend erforderlich. Alle diese Investitionen waren möglich dank unseren grosszügigen Spenderinnen und Spendern.

An einer Schule in Sderot besteht dringender Bedarf an Therapie für schwer traumatisierte Kinder. Die Wahl fiel auf Hundetherapie, und wir haben uns verpflichtet, ein Jahr lang sechs Gruppen von jeweils fünf Kindern zu unterstützen.

Gaben für Yad L’Ami – Helfende Hand für Mein Volk leiten wir zu 100 % weiter.


JETZT SPENDEN



Holocaustüberlebende Achim und Bella
Achim und Bella sind beide Holocaustüberlebende. In den letzten beiden Jahren musste Bella viele Chemotherapien und Bestrahlungen über sich ergehen lassen. Immer wieder mal schickten wir ihr per WhatsApp einen Gruss, da ihr selbst das Telefonieren kräftemässig zu viel war.

Einmal stellten wir ihr einfach einen Gruss vor die Haustüre als Zeichen der Liebe. Dasselbe wollten wir kürzlich wieder tun, nachdem sie auf unsere Nachrichten nicht reagiert hatte. Wir kauften eine wunderschöne Orchidee, richteten ein liebevolles Geschenk und nahmen Produkte von unserer Bäckerei mit. Das alles wollten wir wieder stillschweigend vor ihre Türe stellen, um sie nicht zu stören.

Wir waren gerade unterwegs zu ihnen, als Achim anrief. Er wollte uns informieren, wie es seiner Frau ging. Als er von unserem Vorhaben erfuhr, war er tief bewegt und meinte, das könne kein Zufall sein. Er nötigte uns hereinzukommen, obwohl sie sonst schon lange keinen Besuch mehr empfangen hatten. Bella sass bleich und schwach auf dem Sessel und Achim neben ihr. Liebevoll hielten sie sich an den Händen. Achim meinte: „Wir sind so dankbar, dass wir einander noch haben dürfen. Einer hilft dem anderen, so gut es geht. Auch ich bin nicht mehr bei bester Gesundheit, brauche wieder eine Herzoperation, und auch sonst ist mancherlei. Aber wir haben eine sehr nette Helferin, die jeden Tag kommt und uns versorgt. Unsere Kinder und Enkel kümmern sich rührend um uns. Zu unseren unzähligen Arztbesuchen fahren uns unsere Kinder in grosser Liebe.”

Bella weinte vor Rührung, dass wir extra gekommen waren, um sie zu besuchen. Sie liess es sich nicht nehmen, mit letzter Kraft aus dem Sessel aufzustehen und uns zu umarmen.

Wir waren Gott so dankbar, dass wir noch einmal die Gelegenheit hatten, Bella zu erfreuen und sie fest in unsere Arme zu nehmen. Kurz darauf erhielt sie zwar die frohe Nachricht, dass sie nun krebsfrei sei. Am Tag danach wollte sie etwas vom Boden aufheben, dabei entglitt ihr der Rollator, und sie fiel zu Boden. Stunden später starb sie. Sie war 88 Jahre alt geworden. Achim meinte: „Auch wenn ich anfangs mit Gott gehadert hatte, kann ich ihn doch verstehen, dass er meine liebe Bella lieber gesund zu sich holen wollte!“

Als wir Achim zwei Tage nach ihrem Tod besuchten, freute er sich sehr. Er bat darum, dass wir ihn auch weiterhin besuchen kommen. Ihre Tochter erzählte uns, wie sehr ihre Mutter uns geliebt habe. Sie wusste über jeden Besuch, jede Nachricht, jeden Blumengruss und über jedes Geschenk genau Bescheid, weil ihre Mutter ihr das stets voller Freude berichtet hatte.

Was für eine Gnade, dass wir Menschen wie diesen, die so viel Leid erfahren haben, die Liebe Gottes weitergeben dürfen!

Gaben für den Hilfsdienst Amutha Beth-El leiten wir zu 100 % weiter.


JETZT SPENDEN



Olim Gästehaus in Haifa
Natalia und der pfiffige kleine Sergei

Früh übt sich … Sergej will überall mithelfen.
Natalia, eine alleinerziehende Mutter, war mit ihrer achtzehnjährigen Tochter und dem sechsjährigen Sergei für einige Wochen bei uns.

Sergei ist ein aufgeweckter und hochinteressierter Junge, der gerne im Haus auf Entdeckungsreise unterwegs war und, wo immer er konnte, mitangepackt hat, egal ob es sich um die Reparatur eines Wäschetrockners, um das Schälen von Kartoffeln oder um Gartenarbeit handelte. Meistens unterhielt er uns auf Russisch. Auch wenn wir versuchten, mithilfe des Übersetzers vieles zu kommunizieren, war es doch nicht möglich, diesem Jungen alle seine Fragen zu beantworten und seine Geschichten zu verstehen. Doch das störte ihn nicht, er plauderte munter vor sich hin und freute sich einfach an der Gemeinschaft.

Der neue Kühlschrank und der neue Herd.
Auch dieser Familie konnten wir – dank Spenden von rea ISRAEL – mit dem Kauf einer Waschmaschine, eines Kühlschranks und eines Ofens helfen. Ebenfalls erledigten wir einige Kleinarbeiten in ihrer ersten Wohnung.

Elena, die Lehrerin

Elena hat bereits vor einiger Zeit Hilfe durch rea ISRAEL erhalten.

Nun berichtete sie uns, dass ihr Herd nicht mehr richtig funktioniere, ihr Vermieter jedoch nicht bereit sei, etwas zu tun. Daher beschlossen wir, sie noch einmal zu unterstützen. Wir kauften ihr ein Kochfeld mit Backofen und führten auch einige Reparaturen in ihrer Wohnung durch.

Sie ist Lehrerin, kann aber aufgrund der Sprache hier noch nicht unterrichten, ausser Englisch. Das bedeutet, dass sie sich ihren Lebensunterhalt mit verschiedenen körperlichen Arbeiten verdienen muss, was dieser zartgebauten Frau trotz ihres Fleisses nicht so leichtfällt und womit sie auch kein ausreichendes Gehalt verdienen kann.

Gaben für Integrationshilfe für Juden in Israel werden zu 100 % weitergeleitet.


JETZT SPENDEN



Igal, einer unserer freiwilligen Mitarbeiter, erzählt eine ermutigende Geschichte:
Vor etwa vier Jahren brachte ich einen Mann namens Victor (Name geändert) von den Strassen von Tel Aviv in unser Reha-Zentrum in Netanja. Meine Beziehung zu ihm hatte allerdings schon lange vorher begonnen. Zwei Jahre lang kam er regelmässig zum Essen ins Aviv Center, unsere Suppenküche in Tel Aviv. Während dieser Zeit sprach ich oft mit ihm über Jesus und ermutigte ihn, eine Reha zu erwägen und sein Leben mit Gottes Hilfe zu ändern.

Victor war ein typischer säkularer jüdischer Mann. Er lehnte Jeschua ab, ohne wirklich etwas über ihn zu wissen. Doch im Laufe dieser zwei Jahre und durch viel Gebet begann ich, eine Veränderung in seiner Einstellung zu erkennen. Er sagte mir: „Immer, wenn wir über Gott sprechen, fühle ich mich gut, dann spüre ich Freude in meinem Herzen.“ Meine Antwort war dann oft: „Das ist das Wort Gottes, das dich erfüllt. Der Herr berührt dich, weil er dir helfen will.“

Vor vier Jahren willigte Victor schliesslich ein, in das Rehabilitationsheim zu kommen. Er begann, jeden Tag in der Heiligen Schrift zu lesen und stellte viele Fragen. Nach und nach lernte er Jeschua kennen. Nach sechs Monaten im Reha-Programm tat er Busse und lud Jesus in sein Herz ein. Nach einem weiteren halben Jahr schloss er durch die Taufe einen göttlichen Bund.

Doch Victor hatte noch ein anderes Gebet auf dem Herzen: „Herr, bitte, schick mir eine Frau.“ Gemeinsam beteten und fasteten wir dafür, und sogar einige der Männer im Rehabilitationsheim schlossen sich uns dabei an. Vor etwa einem Jahr lernte Victor Ira (Name geändert) an seinem Arbeitsplatz kennen. Er arbeitet in der Instandhaltung eines Krankenhauses.

Als er mir das erste Mal von ihr erzählte, warnte ich ihn: „Sei vorsichtig, wenn sie keine Christin ist!“ Doch Victor begann, ihr von Jesus zu erzählen. In ihren Mittagspausen assen sie gemeinsam und lasen in der Heiligen Schrift. Langsam begann Ira, Victors Gemeinde zu besuchen und an seiner Hausbibelgruppe teilzunehmen. Schritt für Schritt wuchs ihr Glaube. Schliesslich betete sie das Übergabegebet und liess sich taufen. Preist den Herrn für seine Gnade!

Und in diesem Monat hatte ich das Privileg, sie als Mann und Frau zu segnen! Wie wunderbar und barmherzig ist unser Herr! Er hat Victor nicht nur gerettet und von seiner Sucht befreit, sondern auch die Sehnsucht seines Herzens erhört und ihm eine Lebensgefährtin geschenkt – eine Schwester in Christus.

Es ist wahr, unser Gott stellt nicht nur wieder her, was zerbrochen war, sondern gibt noch viel mehr dazu! Die Heilige Schrift sagt: „Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist.“ In Victors Leben haben wir diese Güte mit eigenen Augen gesehen! Lassen Sie uns weiterhin für Victor und Ira beten und den Herrn bitten, ihren Bund zu segnen und ihre Ehe in seiner Liebe und Treue zu festigen.

Wir sind zutiefst dankbar für Gottes treue Versorgung durch Ihre Partnerschaft und Grosszügigkeit für jeden Bedarf unseres Dienstes und dafür, dass wir weiterhin Obdachlose und Suchtkranke ernähren, unser Rehabilitationsheim für Männer betreiben, Frauen, die häusliche Gewalt erlebt haben, unterstützen und Neueinwanderern und bedürftigen Familien beistehen können.

Gaben für Aviv Ministry leiten wir zu 100 % weiter.


JETZT SPENDEN




Und durch meine Arbeit … macht er dann Menschen satt.

Dass ich hier lebe, hier, wo das Brot ist,
und nicht da draussen, wo gerade Not ist –
das hat mich oft geplagt; ist das nicht ungerecht?
Warum geht’s mir so gut, warum den andern schlecht?

Womit hab‘ ich das verdient – diesen Überfluss,
dass ich essen kann, und dass ich nicht hungern muss?
Auch wenn ich nicht reich bin, bin ich viel besser dran
als so mancher, der nicht leben und nicht sterben kann.

Ich ess‘ zu Hause, ich esse im Lokal,
und wenn ich seufze, dann vor der Qual der Wahl.
Ist mein Gewissen schon mit Erfolg betäubt,
dass mir kein Bissen mehr im Halse stecken bleibt?

Niemals hab‘ ich das verdient – diesen Überfluss,
dass ich essen kann und dass ich nicht hungern muss.
Auch wenn ich nicht reich bin, bin ich viel besser dran
als so mancher, der nicht leben und nicht sterben kann.

Dass ich hier lebe und hier geboren bin –
bei Gott hat alles das schon lange seinen Sinn.
Er schüttet nicht umsonst mir meine Hände voll.
Er gibt mir das, was ich für ihn verteilen soll.

Was ich tun kann, will ich tun, geben, was ich kann.
Gott macht mir die Augen auf, zeigt mir, wo und wann,
zeigt mir Städte auf der Welt, wo man Hunger hat,
und dann macht er durch mein Geld einen Menschen satt.

Gott braucht mich heute hier, braucht mich in dieser Stadt,
wo mancher Satte lebt, der Hunger nach ihm hat.
Doch schickt er mich hinaus, wo Münder offen stehn
und Herzen obendrein – dann will ich gerne gehn.

Was ich tun kann, will ich tun, will geben, was ich kann.
Gott macht mir die Augen auf, zeigt mir wo und wann,
zeigt mir Städte auf der Welt, wo man Hunger hat,
und durch meine Arbeit macht er dann Menschen satt.

(aus: Manfred Siebald, Mit Gott durchs Leben)