Dank treuer Spender konnten wir von Yad L’Ami zwei Schulen in ihrer Tiertherapie unterstützen. Von beiden erhielten wir ein freudiges Dankesschreiben:
Schule in Sderot:
Wir möchten Ihnen unseren tiefen und aufrichtigen Dank für Ihre Unterstützung und Ihren unschätzbaren Beitrag zum therapeutischen Hundeprogramm für unsere Schüler aussprechen. Dieser Beitrag, der über Yad L’Ami geleistet wurde, kam zu einem besonders bedeutsamen und passenden Zeitpunkt.
Die Kinder von Sderot tragen noch immer die emotionalen Folgen des 7. Oktobers mit sich und sind täglich mit komplexen gefühlsmässigen und psychologischen Herausforderungen konfrontiert. Nicht zu vergessen die ständigen Raketenangriffe aus Gaza während zwanzig Jahren zuvor!
Die positiven Auswirkungen dieses Programms sind in jeder Hinsicht sichtbar.
Die Eltern berichten sichtlich bewegt von den tiefgreifenden Verhaltensänderungen und dem emotionalen Wachstum, die sie zu Hause beobachten. Einige Familien haben sich – unter dem guten Einfluss des Programms – sogar dazu entschlossen, einen Hund zu adoptieren.
Dank Ihrer Hilfe haben viele Schüler tiefgreifende Veränderungen durchlaufen, wertvolle Impulse zum Umgang mit Rückschlägen erhalten und eine echte Quelle der Hoffnung und Heilung erfahren.
Mit tiefer Wertschätzung und unermesslicher Dankbarkeit,
Schulleiter Arik Azulay und Sozialarbeiterin A.
Schule in Sa’ad:
Wir möchten Ihnen unseren herzlichen Dank für Ihren Beitrag zur Therapie der Schüler aussprechen. Dank Ihrer grosszügigen Spende erhielten in diesem Jahr 130 Schüler individuelle oder gruppenorientierte emotionale Unterstützung: (40 Schüler nahmen an therapeutischem Reiten teil und 90 Schüler an einer Therapie mit Hunden.)
Beim therapeutischen Reiten vermittelte die Arbeit mit dem Pferd den Kindern ein Gefühl von Kontrolle, Sicherheit und Übung im Umgang mit Emotionen. Eltern berichten vor allem von einer Verbesserung des Selbstbildes und einem stärkeren Gefühl innerer Kontrolle. Einige Reaktionen der Kinder:
„Ich hätte vorher nicht geglaubt, dass ich alleine auf einem Pferd reiten kann.“
„Ich spüre, dass es mir hilft, ruhig zu bleiben.“
Hundetherapie
In den Hundetherapiesitzungen arbeiten wir in kleinen Gruppen von fünf Teilnehmenden. Der Therapeut legt dabei grossen Wert auf soziale Interaktion, das Gefühl der Zugehörigkeit, die Verbundenheit zwischen den einzelnen Teilnehmenden sowie den Umgang mit Emotionen, Wutausbrüchen und Ängsten.
Einige Reaktionen von Kindern:
„Es hat mir geholfen, meine Angst zu überwinden.“
„Am Anfang hatte ich Angst, Hunde anzufassen oder zu streicheln. Ich befürchtete, sie könnten mich beissen. Doch diese Therapie hat mir geholfen, meine Bedenken zu überwinden, und mir gezeigt, dass ich auch in anderem nicht so ängstlich sein muss.“
„Ich habe gelernt, wie ich mich einem Hund gegenüber verhalten und ihn trainieren muss, und das hat mir Selbstvertrauen gegeben.“
Mit freundlichen Grüssen,
Das therapeutische Team und der Schulleiter Yehezkel Landau.
Wenn Kindern oder Jugendlichen in jungen Jahren nicht dabei geholfen wird, ihre Traumata zu verarbeiten, können sie ihr ganzes Leben lang eine schwere Last mit sich herumtragen und müssen sich später im Alter noch damit auseinandersetzen.
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